German Friendships beginnen mit Doppelsieg für Alexa Stais

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Ein bisschen Abkühlung - wenn auch eine klebrige - gab es für Alexa Stais (mi.), Insa Strothmann (li.) und Harm Wiebusch bei der Siegerehrung. (© German Friendships)

Unter dem Motto „Friendship not Championship“ treffen sich diese Woche junge Reiter aus der ganzen Welt auf dem Bexter Hof in Herford. Bei dem internationalen Jugendturnier German Friendships kommen in diesem Jahr 140 Nachwuchstalente aus mehr als 30 Nationen zusammen. Das Auftaktspringen am Mittwoch war allerdings den Großen gewidmet.

Beim „Return of the Champions“, einem Drei-Sterne-Springen mit Siegerrunde, gingen am Mittwoch 30 ehemalige German Friendships Reiter an den Start, die inzwischen auf internationalem Niveau erfolgreich sind. Genau ein Drittel der Teilnehmer blieb im Normalparcours fehlerfrei, darunter auch die Süfafrikanerin Alexa Stais. Dabei hatte die 23-Jährige gleich zwei heiße Eisen im Feuer: Zum einen ihr Erfolgspferd Quintato, mit dem sie dieses Jahr schon beim CSI Neustadt (Dosse) siegreich war, zum anderen Its the Senator, der unter seinem Besitzer Michael Aabo bereits in Nationenpreisen für das dänische Team im Einsatz war.

Der elfjährige Schimmel war es am Ende auch, mit dem Alexa Stais der schnellste fehlerfreie Ritt in der Siegerrunde gelang. Nach 47,97 Sekunden galoppierten die beiden über die Ziellinie. Nur einen Hauch länger benötigte sie auf Quintato (0/48,01) und konnte sich damit über einen Doppelsieg in dieser Prüfung freuen. Wir haben die talentierte Südafrikanerin, die bei Hilmar Meyer in Thedinghausen angestellt ist, übrigens im St.GEORG 4/2019 vorgestellt.

Platz drei ging an Harm Wiebusch mit Clouseau (0/48,87), dahinter platzierten sich Insa Strothmann und Utah auf Rang vier (0/49,81).

Über die German Friendships

Alle zwei Jahre lädt Lars Meyer zu Bexten auf seinen Hof in Herford zu den German Friendships ein. Nebem dem Sport stehen dann vor allem das freundschaftliche Miteinander und der Austausch zwischen den jungen Reitern aus aller Welt im Fokus. So durften alle Teilnehmer am Mittwoch bereits bei internationalen Spitzenreitern trainieren. Unter anderem gaben Ludger Beerbaum, Henrik von Eckermann und Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann wertvolle Tipps.

Ursprungsidee der German Friendships sind zudem die Teamspringen, bei denen jeweils ein deutscher und ein ausländischer Reiter eine Mannschaft bilden. Dabei stellen die deutschen Reiter ihren internationalen Gästen die Pferde zur Verfügung. In den Springprüfungen der „Friends Forever Tropy“ starten wiederum ehemalige Teilnehmer der German Friendships aus dem In- und Ausland, die die Altersklasse der Junioren bereits überschritten haben und vom Veranstalter eingeladene Reiter. Für ganz viel Stimmung sorgen auch regelmäßig der Einmarsch der Nationen am Freitag sowie der Abschied der Nationen am Sonntag.

Alle Ergebnisse von den German Friendships finden Sie hier.

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