Gijón: Italien gewinnt Nationenpreis, Deutschland auf Rang vier

Symbolbild (© Toffi)

Die italienischen Springreiter haben einen super Eindruck hinterlassen beim CSIO5* Nationenpreis im spanischen Gijón. Aber auch Co-Bundestrainer Heinrich Hermann Engemann war zufrieden mit seinem Team.

Mit gerade mal sechs Strafpunkten setzte das italienische Team sich gegen elf Konkurrenten durch. Platz zwei sicherten sich die Briten mit acht Strafpunkten vor dem Quartett aus Frankreich, die gerade mal einen Zeitstrafpunkt mehr auf dem Konto hatten. Deutschland teilte sich Platz vier mit den Iren mit jeweils 16 Fehlern.

Die Italiener hatten auf eine Kombination aus Erfahrung und Nachwuchskräften gesetzt mit dem 25 Jahre jungen Filippo Marco Bologni und dem 29-jährigen Antonio Maria Garofalo sowie den alten Hasen Emanuele Camilli (36) und Antonio Alfonso (41).

Filippo Marco Bologni, im Nachwuchsbereich schon bei zahlreichen Championaten im Einsatz gewesen, stellte den neunjährigen Holsteiner Quilazio vor, einen Quidam de Revel-Sohn, der im ersten Umlauf zwölf, im zweiten einen Zeitfehler hatte. Antonio Maria Garofalo saß im Sattel des Nabab de Reve-Sohnes Conquestador. Im ersten Umlauf überzeugte das Paar mit einem Zeitfehler, im zweiten hatten sie acht Strafpunkte. Emanuele Camilli und sein Vagabond de la Pomme-Sohn Jakko waren der Joker des Teams – zweimal null. Ein Abwurf im ersten Umlauf, null im zweiten war die Bilaanz von Antonio Alfonso und seinem KWPN-Wallach Donanso v. Vingino.

Deutschland schlug sich wacker

Heinrich Hermann Engemann führte das deutsche Quartett an. Markus Brinkmann ritt seinen bewährten zwölfjährigen Holsteiner Dylon v. Diamant de Semilly mit vier und null Fehlern über den Parcours. Vier und acht wurden es bei Jens Baackmann und seiner Cornet Obolensky-Tochter Carmen. Der dreifache Derby-Sieger Nisse Lüneburg hatte Luca Toni gesattelt, der im ersten Umlauf mit einer fehlerfreien Runde brillierte, in Runde zwei allerdings mit zwölf Fehlern das Streichergebnis lieferte. Erfahrenstes Paar des Teams waren Holger Hetzel und Legioner, die sich lediglich im ersten Umlauf einen Abwurf zu Schulden kommen ließen.

Co-Bundestrainer Heinrich Hermann Engemann zog alles in allem ein positives Fazit. Gegenüber der FN-Pressestelle erklärte er: „Zum Schluss hat uns Holger noch eine tolle Nullrunde beschert und uns den vierten Platz gesichert. Insofern können wir zufrieden sein, das war hier ein sehr hohes Niveau und wir haben guten Sport erlebt.“

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

 

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