Global Champions Tour: Einigung zwischen Jan Tops und Lars Windhorst

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(© Symbolbild)

Der deutsche Unternehmer Lars Windhorst hat einen Rückzieher vom Rückzieher gemacht. Erst wollte er in die Global Champions Tour bzw. League von Jan Tops investieren, dann wegen Corona doch nicht. Aber eine drohende Zahlung von 30 Millionen Euro scheint ihn zum Einlenken gebracht zu haben.

Jedenfalls meldet die Global Champions Tour heute, dass es eine „einvernehmliche Lösung“ hinsichtlich des Erwerbs der Anteile von McCourt Global an GCT und GCL durch Lars Windhorsts Tennor Group gibt.

Frank McCourt hatte Lars Windhorst verklagt, weil der angesichts der Corona-Pandemie einen Rückzieher von der versprochenen Investition in die Global Champions Tour machen wollte. Ein Gericht in Amsterdam hatte entschieden, Windhorst sei zwar nicht an den Vertrag gebunden, müsse aber – wie ursprünglich vereinbart – im Falle eines Rückziehers 30 Millionen Euro zahlen. Dazu wird es nun nicht kommen.

Jan Tops, der die Global Champions Tour gegründet und dann zusammen mit Frank McCourt die Global Champions League aufgebaut hat, berichtet: „Ich bin glücklich bestätigen zu können, dass es eine Übereinkunft für unsere neue Partnerschaft gefunden wurde. Unser Unternehmen steht gut da und ist trotz der Pandemie so stark wie eh und je. Alle Teamchefs und Anteilseigner sind voll engagiert. Wir werden unseren innovativen Kurs und den globalen Erfolg unserer Tour weiter vorantreiben. Wir werden vorwärts und nicht rückwärts gehen.“

Lars Windhorsts Statement: „Ich bin sehr erfreut, die neue Partnerschaft mit Jan bestätigt zu haben und freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten um spannende Möglichkeiten für diese fantastische globale Sportserie zu entwickeln.

Zu der Corona-Situation sagte Jan Tops, allen sei klar, dass dies eine Zeit der ständigen Anpassung an die Situation sei. Sie würden sehr bald entscheiden, ob eine Möglichkeit bestehe, noch dieses Jahr einige Turniere unter Einhaltung der nationalen Auflagen zu organisieren, oder ob man im kommenden Jahr ganz neu anfange. „Wir hoffen auf ein positives Ergebnis“, so der Mannschaftsolympiasieger von 1992.