Helsinki: Großer Preis an Steve Guerdat, Classics für Philipp Weishaupt

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Glückliche Sieger heute in Helsinki: Steve Guerdat und Alamo. (© facebook.com/HelsinkiHorseShow)

Ein erfolgreicher Tag aus Sicht der Schweizer und der Deutschen beim Weltcup-Springturnier in Helsinki. Morgen werden die Weltcup-Punkte verteilt, heute wurde schon mal Geld verdient.

Das meiste – 25.000 Euro – ging an den Schweizer Olympiasieger von 2012, Steve Guerdat. Er hatte im Großen Preis den neunjährigen KWPN-Wallach Alamo gesattelt, ein neues Pferd in seinem Stall. Erst Anfang Oktober waren die beiden ihr erstes gemeinsames Turnier geritten in Cagnes-sur-Mer. Beim Großen Preis von Oslo waren sie Zehnte, und nun heute dieser Sieg. Das sieht nach einer erfolgreichen Partnerschaft aus! Das Stechen war mit 13 Paaren gut besetzt. Hier blieben dann noch einmal sechs fehlerfrei. Guerdats Siegerzeit lautete 36,63 Sekunden. Das ging zwar schneller wie Jos Verlooy mit Igor demonstrierte (36,16), allerdings hatten die beiden denn auch einen Abwurf und wurden somit Siebte.

Ebenfalls mit sauberer Weste kam hingegen Steve Guerdats Landsmann Romain Duguet auf dem achtjährigen Selle Francais-Hengst Vancouver de Lanlore v. Toulon ins Ziel, Rang zwei mit 38,12 Sekunden.

Über Rang drei konnte sich der Sieger der Weltcup-Qualifikation von Oslo freuen, Daniel Deußer. Allerdings hatte er heute nicht seinen neuen Star Cornet gesattelt, sondern den neunjährigen Zangersheider Hengst Tobago Z v. Tangelo van de Zuuthoeve. Vielleicht konnte Daniel Deußer sich aber auch nur bedingt freuen. Denn er war nur eine hundertstel Sekunde langsamer als der vor ihm platzierte Duguet und verlor dadurch immerhin 5000 Euro.

Philipp Weishaupt und seine Eva

Einen tollen Erfolg konnte Spruce Meadows-Sieger Philipp Weishaupt mit seinem Nachwuchspferd Call Me Eva verbuchen. Die achtjährige Hannoveraner Chacco Blue-Stakkato-Tochter gewann das 1,50 Meter-Zeitspringen um die Helsinki Classics. Von Call Me Eva hält Weishaupt sehr viel. Ein hoch intelligentes Pferd sei sie, sagte er im Juli nachdem die Stute beim CHIO Aachen ein Springen der Youngster Tour für sich entschieden hatte. Eine, die nicht spektakulär springt, aber alles kann und sich ihre Kräfte einzuteilen weiß. Das demonstrierte sie heute mit einer 57,08 Sekunden-Runde.

Auf den Plätzen folgten Brasiliens Marlon Modolo Zanotelli mit dem 13-jährigen Belgier Extra van Essene v. Diamant de Semilly (0/58,45) und Maikel van der Vleuten (NED) im Sattel des elfjährigen Quatro v. Quaprice Bois Margot (59,0).

Alle Ergebnisse aus Helsinki finden Sie hier.

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