Henrik von Eckermann siegt in Peking, Daniel Deußer top platziert

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Henrick von Eckermann (SWE) siegte mit A Bernhard im "Bird's Nest". (© FEI/ Stefano Grasso)

Um den Springsport in China zu fördern, finden dort seit einigen Jahren die Bejing Masters statt. Der Modus: Die besten chinesischen Reiter treten gegen Top-Athleten aus der ganzen Welt an. Heute ging der Sieg nach Schweden.

Den Namen A Bernhard sollte man sich wohl merken. Erst am Montag platzierte sich der 13-jährige Air Jordan Z-Sohn mit Gerrit Nieberg beim Weltcup-Springen der China League in Peking. Dieses Wochenende ist er Leihpferd für den Schweden Henrik von Eckermann. Da die Quarantänebedingungen in China sehr streng sind, treten bei den Bejing Masters die besten chinesischen Reiter gegen zehn (in diesem Jahr neun) Reiter aus der Weltspitze auf Leihpferden an. Die Chancen sind also ungefähr ausgeglichen.

In einem Springen über 1,45 Meter drehten von Eckermann und A Bernhard heute die schnellste Nullrunde in 66,6 Sekunden. Mit-Organisator des Turniers ist übrigens der ehemalige Chef des Schweden, Ludger Beerbaum, der in China so etwas wie sportliche Entwicklungshilfe leistet. Auf seinem Leihpferd Chester konnte er sich heute mit einem Abwurf allerdings nicht mehr platzieren.

Dafür demonstrierte Daniel Deußer einmal mehr sein ganzes Können. Er saß im Sattel von Leonidas, einem 15-jährigen Westfalen v. Lenardo. Auch diese beiden blieben fehlerfrei und waren zudem schnell: 68,42 Sekunden, Platz drei. Zwischen den beiden Gästen aus dem Ausland platzierte sich der Chinese Kenneth Cheng mit Fancyface auf Rang zwei (0/66,86). Mannschafts-Europameister Jos Verlooy aus Belgien wurde mit Inri de Regor Vierter (0/68,66), vor Martin Fuchs (SUI) mit Cognac du Vlist Z (0/70,1).

Im Team-Wettbewerb siegte die Mannschaft „International“ mit Kenneth Cheng/Fancyface, Vincent Vermeulen (NED)/Flying Dream und Patrick Lam (HKG)/Newtime de Baussy. Platz zwei ging an das Team „Martin Fuchs“, in dem neben dem Schweizer Europameister drei chinesische Reiter antraten, vor dem Team „Daniel Deußer“, der ebenfalls drei Chinesen an seiner Seite hatte.

Alle Ergebnisse aus Peking finden Sie hier.

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