Hongkong: Das Wochenende des John Whitaker

Gestern der Gucci Gold Cup, heute der Longines Grand Prix – Großbritanniens reitende Legende John Whitaker und sein AES-Hengst Argento nahmen an diesem Wochenende den Löwenanteil dessen mit, was die Longines Hongkong Masters zu bieten hatten.

Heute gut 202.000 Euro, gestern knapp 25.000 Euro hat Whitaker dieses Wochenende in Hongkong umgerechnet verdient. Da lohnt sich die Reise um die halbe Welt! Dabei hängten er und der 13-jährige Arko III-Sohn die Konkurrenz mit ihrem 42,54 Sekunden-Ritt im Stechen locker ab.
Zweitschnellster war in 43,28 Sekunden Beerbaum-Bereiter Henrik von Eckermann (SWE) mit der einst von Ludger Beerbaum gerittenen Gotha, der nun 14 Jahre alten Hannoveraner Stute v. Goldfever-Prestige Pilot.
Platz drei ging nach Frankreich, an Simon Delestre im Sattel des zehnjährigen französischen Wallachs Ryan des Hayettes v. Hugo Gesmeray-Ryon d’Anzex (43,58 Sekunden).

Abenfalls noch im Geld waren auch Ludger Beerbaum, Marco Kutscher und Philipp Weishaupt. Beerbaum ritt den Westfalen Colestus v. Cornet Obolensky-Stakkato. Der neunjährige Schimmel war über zwei Runden des 1,60 Meter-Springens strafpunktfrei. Die Zeit reichte für Rang sieben. Beerbaum hatte gerade erst verlautbaren lassen, dass seine Mäzenin Madeleine Winter-Schulze Colestus inzwischen dem Reitsportzentrum Massener Heide abgekauft hat und dass seine Olympiahoffnungen 2016 auf dem Hengst ruhen.

Marco Kutscher, der sich Mitte vergangenen Jahres, von seinem langjährigen Arbeitgeber Beerbaum getrennt hatte, um sich mit seiner Freundin Eva Bitter etwas eigenes aufzubauen, hatte seinen Weltcup-Sieger von London dabei: Cornet’s Cristallo, auch ein Cornet Obolensky-Sohn westfälischer Provinienz aus einer Mutter v. Pilot. Mit vier Fehlern im zweiten Umlauf wurden sie Achte.

Die Zeit von Philipp Weishaupt und dem zehn Jahre alten OS-Wallach Carinou v. Carinue-Balou du Rouet aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Lewitz reichte nach ebenfalls einem Abwurf in Runde zwei für den elften Platz. Hans-Dieter Dreher hatte mit Cool and Easy im ersten Umlauf acht Fehler.

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