Hongkong: Plätze eins, drei und zehn für den Stall Beerbaum im Longines Grand Prix

Der Schwede Henrik von Eckermann und die Hannoveraner Stute Gotha FRH, die einst das Toppferd von von Eckermanns Chef Ludger Beerbaum war, landeten einen sensationellen Erfolg im mit 700.000 Euro dotierten Longines Grand Prix von Hongkong.

Von 28 Startern qualifizierten sich zwölf für den zweiten Umlauf des 1,60 Meter-Springens, darunter alle Deutschen. Am Ende war es der Schwede mit deutschem Wohnsitz, Henrik von Eckermann, der die Goldfever-Tochter Gotha souverän zum Sieg ritt. Mit ganz feiner, weicher Hand steuerte von Eckermann die Stute über den Parcours als sei es ein A-Stilspringen.

Das Nachsehen hatte die Wahl-Ukrainerin Kathi Offel auf Charlie v. Cornet Obolensky-Potsdam, die fast vier Sekunden langsamer war als die beiden Riesenbecker allerdings war dies kalkuliertes Risiko, denn unter denjenigen, die es in den zweiten Umlauf geschafft hatten, waren alle, die eine weiße Weste hatten, fehlerbehaftet aus Runde zwei gekommen. Offel hatte sich also ausgerechnet, dass sie mit zwei fehlerfreien Ritten recht weit vorne landen würde. Und sie behielt ja auch Recht.

Ein anderer Riesenbecker, Stallchef Ludger Beerbaum, war einer von denjenigen, die mit einem Zeitfehler aus dem ersten Umlauf gekommen waren. Eine saubere zweite Runde reichte dann für Rang drei auf seinem bewährten Großverdiener Chaman v. Baloubet du Rouet-I love You.

Der dritte im Bunde aus dem Team Beerbaum war Marco Kutscher auf dem Cornet Obolensky-Pilot-Sohn Cornet’s Cristallo. Die beiden hatten bereits im ersten Umlauf einen Abwurf gehabt und in Runde zwei kam ein weiterer hinzu, was ihm Rang zehn bescherte. Für Christian Ahlmann und Aragon Z schlugen unter dem Strich vier Strafpunkte zu Buche Rang acht.

Gut verdient haben alle Platzierten in diesem Springen. Für den Sieger gab es sensationelle 168.000 Euro. Dafür kann man dann auch schon mal um die halbe Welt fliegen.

Weitere Ergebnisse sowie Videos der Ritte finden Sie hier.
Zuvor hatten Marc Houtzager (NED) und Sterrehof’s Uppity den Prix Massimo Dutti für sich entschieden. Auch Platz zwei ging in die Niederlande, an Maikel van der Vleuten und Eureka, vor Europameister Roger-Yves Bost mit Castle Forbes Cosma.

Bester Deutscher war Marco Kutscher mit Sunfire auf Rang acht, gefolgt von Christian Ahlmann und Little Lady Z als Neunten.

Das Highlight des Samstags, die Hong Kong Jockey Club Trophy, wurde zur Beute eines weiteren Holländers: Harrie Smolders auf Regina Z vor den beiden Franzosen Pénélope Leprevost mit Flora die Mariposa und wiederum Bosty auf Cosma.

Marco Kutscher und Cornet’s Cristallo waren hier „einen raus“ aus der Platzierung und für Christian Ahlmann und Little Lady Z wurde es nach drei Abwürfen der vorletzte Platz.

Alle Ergebnisse aus Hongkong gibt es hier.

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