In der Angelegenheit Onischenko: Statement der FEI zu den Olympia-Aussichten des Teams

Nominiert, um für die Ukraine bei den Olympischen Spielen in Rio anzutreten: Ulli Kirchhoff und Prince de la Mare.

(© Nominiert, um für die Ukraine bei den Olympischen Spielen in Rio anzutreten: Ulli Kirchhoff und Prince de la Mare.)

Nachdem Alexander Onischenko 44 Pferde an Paul Schockemöhle abgegeben hat, bleibt unklar, wie es um die Teilnahme der ukrainischen Equipe an den Olympischen Spielen bestellt ist. Wir haben die FEI um eine Stellungnahme gebeten.

Ein Sprecher des Weltverbandes des Pferdesports äußerte sich wie folgt:

„Wenn die Nationalität der Pferde in eine andere Nationalität als die der Ukraine geändert wird, können diese nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen. Doch vorausgesetzt ihre Nationalität bleibt ukrainisch, wären sie berechtigt in Rio zu starten. Es liegt in der Verantwortung des ukrainischen Verbands (zu dessen Vorstand Alexander Onischenko gehört, Anm. d. Red.) sicherzustellen, dass alle Pferde, die von der Ukraine für die Spiele nominiert wurden, unter ukrainischer Nationalität eingetragen sind.“

Das bedeutet also, so lange die Pferde ukrainisch eingetragen bleiben, dürfen sie in Rio an den Start gehen. Auf der Liste der für Rio genannten Springpferde stehen für die Ukraine die folgenden: Dinero de Laubry (Alisa Danilova), Fine Fleur du Marais (Cassio Rivetti), Chadino (Ferenc Szentirmai), Chaccland (Ferenc Szentirmai), Calcourt Falklund (Alexander Onischenko), Carlina (Alexander Onischenko), Cooper (René Tebbel), Zipper (René Tebbel), Gabbiano (Ulrich Kirchhoff), Prince de la Mare (Ulrich Kirchhoff) und als Reservisten Air Chin Z (René Tebbel), Quickdiamond (Ferenc Szentirmai) und Forlap (Cassio Rivetti). Sie alle sind bei der FEI derzeit noch für die Ukraine registriert.

Die gesamte Liste der für Olympia nominierten Reiter und Pferde nach Nationen sortiert finden Sie hier.

Weitere Informationen zu dem Fall sowie den Reitern und Pferden der Ukraine finden Sie hier.

Man wird also abwarten müssen, ob die Ukraine in Rio antritt, oder ob die nachrückenden Iren zum Zug kommen.

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