Irland sichert sich Nationenpreis in Wellington

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Irlands Max Wachman und Berlux Z, Olympiapferd von Simon Delestre in Tokio 2021, trugen mit einer Doppel-Nullrunde maßgeblich zum Sieg für das Team von der grünen Insel bei. (© Sportfot)

Die Springreiter von der grünen Insel um Equipechef Michael Blake sicherten sich am Samstagabend den mit 150.000 Dollar dotierten Nationenpreis in Wellington auf Vier-Sterne-Niveau. Deutschland schickte keine Mannschaft ins Palm Beach International Equestrian Center.

Irlands Springreiter kann man beinahe schon als Nationenpreis-Spezialisten bezeichnen. So einige wurden in den letzten Monate zur Beute der Equipe von der grünen Insel, zum Beispiel der Auftakt in diesem Jahr in Abu Dhabi. In Wellington vertraten Andrew Bourns, Cian O’Connor, Beerbaum-Bereiter Eoin McMahon und Max Wachman die irischen Farben – und behaupteten sich gegen zehn weitere Teams.

In den zwei Umläufen sammelte die Equipe insgesamt lediglich fünf Strafpunkte. Das Küken im Team, der 18-jährige Max Wachman, bewies gute Nerven und präzises Reiten. Er blieb mit Berlux Z v. Berlin doppelnull. Mit dem elfjährigen Zangersheider Wallach hat Wachman ein erfahrenes Pferd unter dem Sattel. Wachman: „Er hat es geschafft, mich auf ein höheres Niveau zu bringen, denn er ist sehr erfahren und nicht unerfahren. Ich bin sehr dankbar, dass ich ihn reiten darf.“ Berlux Z war Olympiapferd des Franzosen Simon Delestre und zeigte dort gute Runden. Danach erwarb Coolmore Showjumping das Pferd und Wachman übernahm die Zügel.

Eoin McMahon und die zwölfjährige, aber wie er sagt noch recht unerfahrene Casall-Tochter Chakra bekamen ebenfalls keine Springfehler, sondern lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung im zweiten Umlauf. Andrew Bourns und Seatop Blue, die vor Kurzem einen Vier-Sterne-Großen Preis in Wellington hatten gewinnen können, nahmen im zweiten Umlauf eine Stange mit. Als alter Hase war auch Cian O’Connor Teil der irischen Equipe. O’Connor, der auch Trainer von Max Wachman ist, hatte für den Nationenpreis auf Cerruti Van Ter Hulst Z gesetzt. Die zwölfjährige Stute v. Cassini fand jedoch keinen Gefallen an der Mauer und schied aus.

Rang zwei und drei an Kanada und USA

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Die Siegerehrung im Nationenpreis von Wellington. (© Sportfot)

Das kanadische Team, das nach den zwei Reitern des zweiten Umlaufs gleichauf mit Irland gelegen hatte, wurde schlussendlich Zweiter. Für Kanada in den Parcours gingen die erfahrene Tiffany Foster mit Figor (0/0), Beth Underhill mit Chacco Kid (0/8), Amy Millar mit Truman (0/4) und Erynn Ballard mit Gakhir (5/15). Letztere lieferte in beiden Umläufen das Streichergebnis für die Mannschaft. Insgesamt wurden es damit zwölf Punkte für Kanada.

Platz drei ging an die Equipe der Gastgeber. Schlussreiterin Lilly Keenan lieferte hier eine Doppelnullrunde mit Argan de Beliard. Weniger gut lief es bei den Teamkollegen Spencer Smith/Quibelle (9/4), Natalie Dean und Chance Ste Hermelle (8/0) sowie Tanner Korotkin mit Volo’s Diamond (0/ausgeschieden).

Alle Ergebnisse vom Nationenpreis in Wellington finden Sie hier.

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