Kommentar: Blut im Olympia-Parcours – muss das sein?

O’CONNOR Cian (IRL), Kilkenny, _Lafrentz

Cian O'Connors Kilkenny blutete deutlich sichtbar aus der Nase. Er wurde nicht abgeklingelt. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Der glänzende Olympiasieg der einzigartigen Kombination Ben Maher und Explosion wurde von Bildern überlagert, die Fragen aufwerfen. Muss ein Pferd nicht abgeklingelt werden, wenn ihm so viel Blut aus der Nase läuft, dass die Brust eingefärbt ist? Die Antwort: Nein! Zumindest nicht nach geltendem Reglement.

Olympia, das ist nicht nur Sport. Olympia ist auch Weltbühne. Jede Sportart, jenseits den im TV allgegenwärtigen Fußball, Formel Eins oder Tennis, nutzt Olympia, um auf sich aufmerksam zu machen. Deswegen sind die Bilder so wichtig, die aus den Stadien in alle Welt gesendet werden. Bilder von Tränen und Schweiß? Ja! Das ist Sport, das ist Olympia. Athleten, die vier Jahre, also eine Olympiade lang, auf dieses Ziel hingearbeitet haben, um sich im Wettkampf zu messen. Für viele ausnahmsweise einmal nicht im stillen Kämmerlein, bzw. Sportplätzchen oder Turnhalle, sondern vor der Weltöffentlichkeit.

Die Weltöffentlichkeit hat heute gesehen, wie dieser Sport mit Tieren so ist. Oben sitzt einer drauf, steuert gegen 1,60 Meter hohe Hindernisse und unten springt dann ein vierbeiniger Athlet ab, dem das Blut aus der Nase läuft. Am Ende ist der Zweibeiner oben drauf nicht ganz happy, weil er Bruchteile einer Sekunde zu langsam unterwegs war. Und der vierbeinige Athlet? Schnaubt und hustet kehlig, die Brust voller Blutspritzer. Kein Bild, das der Weltöffentlichkeit gefallen wird.

Dabei erkennt die Weltöffentlichkeit nicht einmal, dass dieses Pferd nicht nur mit neun Jahren zu den jüngsten Pferden auf den Olympischen Spielen in Tokio zählt, sondern sich auch noch an jedem Sprung förmlich zerreißt, um ja keine Stange zu berühren. Dass der, der im Sattel sitzt, einmal Olympiasieger war und ihm der Titel von 2004 wegen Medikation seines damaligen Pferdes aberkannt wurde, das weiß die Weltöffentlichkeit nicht. Sie sieht nur ein Pferd, einen Reiter, Hindernisse und Blut.

Spätestens jetzt fragt sich die Weltöffentlichkeit, warum da nicht eingeschritten wird. Ob das so richtig ist. Die Antwort ist einfach: Richtig mag es sich nicht anfühlen – aber regelkonform ist es. In den Statuten des Weltreiterverbandes FEI ist klar definiert: Blut an der Flanke eines Pferdes (das wird ja mit weißen Handschuhen getestet) führt zum Ausschluss, wenn es im Wirkungsbereich der Sporen anzufinden ist. Im Maul, und da wird interessanterweise zwischen Dressur und Springen unterschieden, muss erst einmal sichergestellt werden, dass blutiger Schaum tatsächlich von der Einwirkung des Gebisses über die Reiterhand herrührt. Hier ist es eine Ermessensfrage der Jury, ob weiter geritten werden darf, oder nicht.

Ist Blut in der Nase in Ordnung?

Die Frage von Nasenbluten ist klar definiert. Es führt nicht zum Ausschluss. Nasenbluten wohlgemerkt, kein Lungenbluten. Die Nasenbluten-Problematik hat die FEI in einem Statement noch einmal angeführt. Dort steht auch, dass der Wallach den Regeln folgend sofort tiermedizinisch begutachtet wurde und dann zur Beobachtung in die Tierklinik auf dem Gelände gebracht wurde.

Damit ist dem Reiter Cian O’Connor also nichts vorzuwerfen. Während des Parcours hat er wohl nicht bemerkt, dass seinem Pferd Kilkenny beträchtliche Mengen Blut aus den Nüstern kamen. Die Jury kann es nicht übersehen haben. Von den Presseplätzen im leeren Reitstadion war es ab ca. der Hälfte des Parcours gut zu sehen.

Außerdem war zu vernehmen, wie das Pferd mehrfach kehlig hustete. Man kann nur hoffen, dass die sensiblen Richtmikrofone der TV-Übertragung, die jede kleinste Berührung eines Pferdebeins mit einer Stange als polterndes Donnergrollen in die Welt tragen, dieses Geräusch nicht via Livestream um den Erdball gesendet haben. Schön war das Geräusch nicht. Wie auch? Wenn einem selbst ein Gefäß in der Nase platzt, wird man vermutlich auch Flüssigkeit im Nasenraum zu tun haben. Und Taschentücher waren gerade nicht zur Hand.

Dressur: Der Taschentuch-Test

In der Dressur muss laut internationalem Reglement, der Richter, der bei C sitzt, weiße Taschentücher und auch Einmal-Handschuhe dabei haben. Diese kommen zum Einsatz, wenn der Eindruck entsteht, der Schaum färbe sich rosa. Dann muss abgeklingelt werden. Der Richter wird dann mit dem Taschentuch den Schaum testen. Ist der Schaum verfärbt? Dann ist der Ausschluss besiegelt, egal welcher Grund zum rosa Schaum geführt hat. Hier wird also mit zweierlei Maß gemessen. Bei den Springreitern ist es ein Jury-Entscheid, bei der Dressur ein klares Aus. Wie nachvollziehbar das ist, kann sich jeder selbst überlegen.

O’Connor ist einer Diskussion darüber entkommen. In einem Video auf Instagram, sagt er, dass er zwar hätte weiterreiten können, aber zum Wohl des Pferdes verzichtet. Damit steht er dem irischen Team am Freitag nicht mehr zu Verfügung, Das täte ihm zwar leid, aber die Zukunft sei ihm wichtiger, so Cian O’Connor. Ob in dieser Zukunft dann die gleichen Regeln für alle gelten?

  1. berndride

    Wenn wir den Reitsport abschaffen wollen, brauchen wir nur so weiter zu machen. Ein totes Pferd, ein Pferd das bei maximaler TV Coverage Blut verspritzend über einen Parcours gesprungen wird und ein Reglement das das auch noch in Ordnung findet und das Pferd nicht einmal aus dem Wettkampf nimmt. – und bei der nächsten Diskussion wenn es darum geht ob man nicht Reiten wegen der Skandale einfach zu Gunsten von Softball aus dem olympischen Programm streichen sollte, sagen wir was? Ein totes Pferd ist doch gar nicht so schlimm? Blutspritzende Pferd sind nicht ansteckend? Hauptsache die Kohle bei den TV Einnahmen stimmt? Es wird sich doch wohl keiner trauen zu behaupten das Reglement diene dem Schutz der Pferde, oder?

  2. Nelly

    Hier darf es keine zwei oder mehr Meinungen geben. Ein Lebewesen blutet sichtbar und die Atemwege werden so durch das Blut gereizt, dass es husten muss. Wenn hier nicht sofort abgebrochen wird, wann dann? Auch Menschen können einfach mal so Nasenbluten bekommen, ist ja kein Drama. Widerwärtig wird es in dem Moment, wo die Richter ihre Augen und Ohren verschließen und stur dem Reglement folgen.
    Ich wünsche der FEI für die Zukunft mehr Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme auf unser Partner Pferd. Ist wahrscheinlich nur ein Traum…

  3. Claudia Wego

    Bin selber Freizeitreiterin und finde es unmöglich, dieses extreme Vielseitigkeitsreiten, früher auch Military-Reiten genannt, überhaupt zuzulassen. Schon immer sind dabei Pferde mutwillig getötet worden. Anders als der Reiter können sie es sich nämlich nicht aussuchen, was sie tun.
    Und dann das Blut spritzende Pferd beim Springreiten. Das sieht doch jeder Laie, dass es diesem Pferd nicht gut geht!!! Trotzdem wird weitergeritten bzw. weiter reiten gelassen, was noch der viel größere Skandal ist.
    Man sieht, es geht nur ums Geld. Tierschutz, was ist das? Gibt’s den überhaupt noch? Einfach widerlich so etwas!

  4. S.T.

    Reitsport geht über Tierwohl. Pferde werden über die Uhr geritten….mit Sport hat das nichts mehr zu tun. Nur noch mit absurderden Einnahmen, in denen das Lebewesen einem Ferrari gleichgesetzt wird. Schrecklich und Tierquälerei. Ich weiß nicht ob das noch jemand mit ansehen kann. Für mich ist diese Sportart gestorben, mit den vielen Pferden im Pferdehimmel.

  5. Kathrin S.

    Ich bin mir aber relativ sicher auf jedem ländlichen Turnier hätten Sie den Reiter abgeklingelt.
    Das ist was ich nicht verstehe, plus in der Dressur wäre er auch raus gewesen.
    Anderes Bsp – FN sagt Pferde die ein Nasennetz benötigen dürfen in der Dressur national nicht starten weil nicht wettkampffit wegen Allergie, im Springen aber schon. Ist das Springen dann kein Wettkampf?

    Ich frage mich auch, warum die dieverse Entourage hier im Stadion nicht gerufen hat, damit evtl. der Reiter von selbst aufgibt.
    Klar sieht der oben nicht was vorne passiert, aber man hätte da durchaus sich akustisch bemerkbar machen können, das da was gerade nicht stimmt. Und ich war echt baff wie sehr der Schimmel noch gekämpft hat, auch mit Ohren vorne und Go. wie sehr müssen die nur wollen, weil trotz allem hat er ihn nicht geprügelt, der zog ja trotz Blut noch.

    Leider schafft man sich durch solche Bilder ab, dabei gab es in allen Disziplinen auch viele schönen Runden.
    und man list ja auch hier in den Kommentaren viele extreme Meinungen, die nicht mehr abwägen, die nur Reiten ist sch… und Tierquälerei sehen, was so pauschal eben nicht stimmt, weder oben noch unten. Traurig.

    • Bianka Polk

      BIN RELATV SICHER DAS PFERDE, TIERE KEINE SPORTGERÄTE SIND SIE WERDEN MISSBRAUCHT VON menschen die alles tun um ihre Eitelkeit Macht u Dummheit zu präsentieren. Selber die Hindernisse überspringen geht nicht ???? Eine transversale fliegenden GALOPP WECHSEL und die ach so schönen Künstlichen Kunststücke vor führen als neue Sport Disziplin Arroganz u Überheblichkeit ist leider endlos …….. Noch mehr ???? Hilft auch nicht

  6. A.S.

    Selbstverständlich geht jetzt alles wieder nur ins Extreme, was zu erwarten war und ja irgendwo auch verständlich ist.

    Nein ich bin kein Freund von diesen Bildern, aber ich bin auch kein Freund davon, alles jetzt wieder in
    Grund und Boden zu verurteilen und den gesamten Turniersport bzw seine Daseinsberechtigung an den Pranger
    und in Frage zu stellen.

    An den normalen Menschen-Verstand kann in der heutigen Zeit nicht mehr appeliert werden, denn der Mensch ist eine Bestie
    und das Geld sein Verbündeter.
    Es bedarf Regeln und Gesetze um in der Spur zu bleiben. Ohne Gesetz, Ahndung und Strafe ist kein geregeltes Miteinander möglich,
    auch wenn man es teils nicht glauben mag und über Ansichten, Praktiken und Denkweisen nur noch den Kopf schütteln kann.
    Das ist doch in unserem Volksstaat schon so.

    Ein Ausbilder sagte zu mir einmal: „Richtig Reiten reicht!“ sowie „Gutes Reiten ist bestpraktiziertester Tierschutz“!

    An diese 2 Sätze halte ich mich. Das Lebewesen Pferd kommt für mich an erster Stelle und ich strebe nach der größtmöglichen
    Harmonie zwischen Pferd und Reiter, so wie es in den Richtlinien geschrieben steht. (Und nein …. es gelingt mir für wahr nicht immer !)

    Leider sind diese Richtlinien aber „nur“ Richtlinien und kein Gesetz.
    Wenn auf der Autobahn eine Richtiggeschwindigkeit mit 130 ausgegeben wird, darf ich trotzdem 200 fahren. Also quasi eigenes Ermessen.
    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.
    Wenn es nur darum geht eine Strecke in der schnellstmöglichen Zeit zu bewältigen und Sieger zu werden, wie viele würden dann 130 fahren?
    Wenn es im Pferdesport nicht gänzlich schärfer geahndet wird, was nicht Rechtens ist, wie will das Problem sich dann in den Griff bekommen lassen?
    Allerdings sind hier auch die Freizeitreiter in der Pflicht, die sich gerne immer als die etwas bessern Pferdeleute hinstellen mögen, unterm Strich
    aber oftmals nicht verstanden haben, dass nur ein gut gymnastiziertes Pferd auch wirklich gesund bleiben kann.
    Hier sehe ich oftmals Defizite im „ich lass ihn halt so laufen wie er will“, was in meinen Augen dem Extrem der Profis gleichzusetzen ist, was diese
    Sparte aber nur sehr ungern hört und sehr schnell von sich weist.

    Ich bin selbst schon in allen 3 Disziplinen bis Klasse M zu Hause gewesen.
    Und jede Sparte hat seine Schönheit und seinen Reiz und auch seine Daseinsberechtigung.
    ABER es muss vernünftig ablaufen mit klaren Regeln, Tiergerecht und vor allem mit strengerer Qualifikation. .
    Wenn die Reiter gezwungen werden und die Strafen härter ausfallen und das konsequent durchgezogen wird, erst dann findet ein Umdenken statt.
    Allerdings nagen wir an dem Punkt, bzw. diesen Wünschen schon seit Jahren herum und seit Jahren beißt sich hier die Katz in den Schwanz.
    So lange die Geldlobby ihre Vertreter in Positionen sitzen hat, die was zu sagen haben, so lange diese Personen davon profitieren und ihre Schäfchen
    im Trockenen wissen und gut davon leben können, so lange wird sich das Katz/Schwanz Syndrom nicht abstellen lassen.
    Deshalb hab ich da leider sehr sehr wenig Hoffnung mittlerweile

    Abschließend sei aber noch erwähnt, dass ich in jeder Sparte bei Olympia auch sehr schöne Bilder sehen konnte.
    Die Dressur von Jessica von Bredow-Werndel war eine Augenweide, der Portugiese Rodrigo Torres verstand es ebenfalls seinen Schimmel
    harmonisch zu präsentieren. Die Ritte in der Vielseitigkeit von Julia Krajewski und Andrew Hoy waren in vorbildlichem Stil und Ben Maher
    zierte die Eleganz im Springen.
    Es ist und war nicht alles schlecht und es gab sehr schöne Momente und sehr schöne Bilder.

    • Sylvia

      Nur der Vollständigkeit halber: man muss kein Turnierreiter und erst recht kein Profi sein, um Wert auf eine gute Ausbildung zu legen. Im Gegenteil, hier wird man auch nicht innerlich getrieben von den vermeintlichen Ausbildungspunkten, die ein Pferd in dem und dem Alter erreicht haben muss. Ich bin Freizeitreiter und lege sehr viel Wert auf eine Ausbildung nach den Richtlinien der FN. Die an sich genau richtig sind, aber – so habe ich es schon bei einem anderen Artikel kommentiert – nicht genügend oder nicht mit den richtigen Schwerpunkten gerichtet werden. Das ist, ich wiederhole mich auch hier, Aufgabe der Verbände, durch gutes Richten reelles Reiten zu honorieren und somit zu fördern. Ebenso durch Sanktionen und Disqualifikationen, wenn nicht absolut und zu 100% sichergestellt sein kann, dass das Pferd wohlauf ist. Im Zweifel für das Pferd!

      Es dauert nicht mehr lange, da werden TV-Anstalten gänzlich und vielleicht sogar das IOC in Zweifel ziehen, ob sie diese Sportart noch mitnehmen wollen. Wir haben in unserem Land gelernt, dass es immer erst zu einer halben Katastrophe kommen muss, bis umgedacht wird. Das Druckmittel wird dann eher sein, dass Reiten olympisch bleibt, als das Wohlergehen der Pferde. Das ist das Bittere daran.
      Der ein oder andere sagt immer wieder, die „Hetzer“ haben keine Ahnung. Das stimmt meistens auch, aber man muss kein Experte sein, um sofort sehen zu können, dass viele Pferde mindestens mal gestresst sind in den Wettbewerben, oder sogar nicht fit. Ihnen werden alle Bilder dafür frei Haus geliefert.

  7. Ralf Claus

    Hallo Herr Tönjes,
    die Kommentare zu ihrem Artikel sind eindeutig. Keiner versteht sowas. Ich wäre dafür, wenn ein Pferd in einer Prüfung am Kopf und oder an den Flanken blutet, den Reiter zum Abbruch zu zwingen. Solche Bilder wollen wir Pferdefreunde nicht sehen.

  8. berndride

    Also ich würde ja sagen: „Egal wo, warum und in welcher Disziplin ein Pferd blutet. Der Wettkampf ist auf jeden Fall sofort zu beenden.“ Dann gibt es eine klare Regel und jeder weiss woran er ist. Alles weitere kann dann später mit den Fachleuten entschieden werden.

  9. Donna

    Was stimmt nicht mit dem Reitsport? Einem Pferd spritzt das Blut aus der Nase und es wird nicht abgeklingelt. Das Publikum raunt schon, aber selbst der Kommentator schweigt. Kein Kommentar. Als wäre nichts. Man kann es kaum fassen. Das Pferd schnauft. Ich kann es kaum glauben.

    Nasenbluten KANN Zufall sein, es kann auch von der Überanstrengung kommen, dass die Gefäße platzen. Wir kann man darüber wegreiten??? Mit Blut in den Atemwegen höchstleistungen fordern? Vielleicht hat es der Reiter gar nicht bemerken können. Die Richter aber wohl! Das so etwas kommentarlos hingekommen und darüber weggegangen wird ist ein widerlicher, ekelhafter Skandal. Und ein Armutszeugnis für den Reitsport. Ich bin entsetzt.

  10. Bianka Polk

    BIN RELATV SICHER DAS PFERDE, TIERE KEINE SPORTGERÄTE SIND SIE WERDEN MISSBRAUCHT VON menschen die alles tun um ihre Eitelkeit Macht u Dummheit zu präsentieren. Selber die Hindernisse überspringen geht nicht ???? Eine transversale fliegenden GALOPP WECHSEL und die ach so schönen Künstlichen Kunststücke vor führen als neue Sport Disziplin Arroganz u Überheblichkeit ist leider endlos …….. Noch mehr ???? Hilft auch nicht

  11. J. S.

    Ja, man sollte sich schon darüber wundern, was in den vergangenen Tagen auf der olympischen Bühne zu sehen ist. Tatsächlich bin ich erstaunt, warum das offensichtlich völlig überforderte und anscheinend nur durch Eitelkeit getriebene Duo Schleu/Raisner in den Medien nicht angemessen behandelt wird. Aus meiner Sicht haben die beiden Frauen durch ihre drastisch beschränkten sportlichen Fähigkeiten, man muss erkennen, wann die Grenzen eines Tieres erreicht sind – ja, muss man, und durch völlig fehlende Empathie gezeigt, dass beide der Teilnahme an olympischen Spielen und der Repräsentierung von Deutschland weder fähig noch würdig sind.
    Tatsächlich sollte es num an der Zeit sein, den Wert olympischer Spiele in der heutigen Zeit zu diskutieren. Wenn die Nutzung einer Bühne für politische Statements und die Selbstdarstellung offensichtlich nicht sportlich eingestellter Individuen wie Schleu /Raisner beginnt ein wesentlicher Anteil der Spiele zu werden, dann sollte das Format auf den olympischen Gedanken hin kritisch überprüft werden.


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