Las Vegas: Nächster Weltcup-Sieg für Nayel Nassar

Nayel Nassar.Lordan.Celebration_PR

Weltcup-Sieg Nummer zwei in Folge feierten Nayel Nassar und Lordan in Las Vegas. (© FEI/Andrew Ryback)

An dem Ägypter Nayel Nassar und seinem Erfolgspferd Lordan scheint momentan kein Vorbeikommen. In Las Vegas sicherten sie sich ihren zweiten Weltcup-Sieg in Folge. Auf Platz zwei landete ein deutscher Reiter, der aber schon seit 30 Jahren in den USA lebt.

Sechs Paare hatte es bei dem Weltcup-Springen in Las Vegas ins Stechen geschafft. Genau die Hälfte davon blieb auch in Runde zwei fehlerfrei. Nachdem er letzte Woche schon beim Weltcup-Springen im kaliforischen Thermal (USA) der Schnellste gewesen war, führte der Ägypter Nayel Nassar auch in Las Vegas die Ehrenrunde an. Bei beiden Siegen saß er im Sattel seines 14-jährigen Hannoveraners Lordan, der übrigens in Deutschland bei Gerd Sosath zur Welt kam.

34,57 Sekunden benötigte der Lordanos-Sohn für den Stechparcours und verhalf seinem 27-jährigen Reiter damit zu umgerechnet etwa 30.000 Euro Preisgeld. Auf Platz zwei fanden sich Wilhelm Genn und Bugatti wieder, die nach 35,73 Sekunden die Ziellinie überquerten. Der deutsche Springreiter betreibt in den USA eine Reitsportanlage, die mit ihrem Namen „Rheinland Farm“ noch an die alte Heimat erinnert. Harley Brown (AUS) und Mylord Cornet blieben ebenfalls fehlerfrei, ließen sich aber etwas mehr Zeit. 40,34 Sekunden bedeuteten am Ende Rang drei für das Paar.

„Das war ein schnelles Stechen. Wilhelm hat eine schwer zu schlagende Zeit vorgelegt und ist sehr effektiv geritten, außerdem hat sein Pferd einen größeren Galoppsprung. Ich wusste, dass ich die Wendungen sehr eng reiten muss und auf den gerade Strecken nicht total übertreiben darf“, so Nassar nach seinem Sieg. Der Plan ging auf! „Ich muss mich immer noch selbst kneifen, nach dieser unglaublichen Woche in Las Vegas“, freute sich der Ägypter auch auf Instagram.

Schwentker auf Erfolgskurs in den USA

Für eine Platzierung im Weltcup-Springen reichte es bei Mathis Schwentker zwar nicht – auf Carrido nahm er sechs Strafpunkte mit nach Hause – denoch läuft es für den 25-Jährigen schon nach wenigen Wochen in den USA sehr gut. Erst seit Mitte September weilt der Berufsreiterchampion von 2017 als Krankheitsvertretung für Christian Heineking in Texas. Am Donnerstag belegte er im Eröffnungsspringen von Las Vegas auf Carrido, einem achtjährigen Carrico-Escudo II-Nachkommen, den vierten Platz. Darüber hinaus konnte er auf Darco Son das Las Vegas National Speed Stake, ein Zeitspringen über 1,35 Meter, für sich entscheiden.

Alle Ergebnisse aus Las Vegas finden Sie hier.

 

St.GEORG GRATIS LESEN!

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist! Das bietet der
St.GEORG Newsletter. Jetzt abonnieren und Sie erhalten eine Ausgabe
St.GEORG als ePaper gratis - zum immer und überall lesen.


Schreibe einen neuen Kommentar