London: Whitaker siegt, drei Deutsche dahinter

The London International Horse Show

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Einen super Lauf hatten die deutschen Springreiter im Großen Preis beim CSI5* in London. Einzig Michael Whitaker konnte an ihnen vorbeiziehen.

Vier hundertstel Sekunden trennten Whitaker am Ende von seinem Verfolger Ludger Beerbaum. Der Brite hatte auf seinen 13-jährigen Holländer Viking (v. Jacomar) für dieses Springen gesetzt, der auch schon im Weltcup am Sonntag vorne mit dabei gewesen war. Gestern Abend hat es dann für Platz eins gereiht nach einer von sieben fehlerfreien Runden im 14-köpfigen Stechen. Die Siegeszeit: 32,05 Sekunden.

Bei 32,09 Sekunden stoppte die Uhr für Ludger Beerbaum und seine Holsteiner Contender-Tochter Chiara. Pech für die beiden EM-Silbermedaillengewinner! Das waren vier hundertstel Sekunden, die 5000 Euro wert waren. Der Sieger erhielt 25.000, der Zweitplatzierte 20.000.

Auch der Abstand vom zweiten auf den dritten Platz betrug 0,04 Sekunden. Marcus Ehning und der neunjährige belgische Hengst Gin Chin van het Lindenhof v. Chin Chin-Calido kamen nach 32,13 Sekunden ins Ziel.

Vierter wurde Hans-Dieter Dreher auf Colore v. Contender Lord mit einer 32,21 Sekunden-Runde von dem 13-jährigen Holsteiner.

Die Pferde aus dem Land zwischen den Meeren bestimmten auch das Geschehen auf den folgenden Rängen. Fünfter wurde Simon Delestre (FRA) mit dem Casall-Sohn Chesall vor Robert Whitaker auf Catwalk IV v. Colman.

Mit Daniel Deußers Toulago v. Toulon schob sich an siebter Stelle ein OS-Vertreter dazwischen, ehe mit dem Cash and Carry-Sohn PSG Future unter Pius Schwizer ein weiterer Holsteiner in der Platzierungsliste landete.

Der einzige Deutsche, der seinen Kollegen beim Stechen nur zusehen konnte, war Marco Kutscher. Er hatte mit seinem elfjährigen Oldenburger Hengst Balermo v. Baloubet du Rouet acht Strafpunkte im ersten Umlauf kassiert.

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