Lyon: Scott Brash vor Daniel Deußer bei den Equita Masters

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Daniel Deußer und Jasmien beim Warm-Up vor dem Weltcup-Finale in Göteborg. (© Pauline von Hardenberg)

Ehe es morgen um Weltcup-Punkte, standen für die Springreiter heute die Equita Masters auf dem Programm in Lyon. Nach drei Monaten Turnierpause meldete sich Daniel Deußers Jasmien topfit zurück.

Nach einer super Saison 2019 mit unter anderem Siegen in Hamburg und Sopot hatte Daniel Deußers zehnjährige Belgierin Jasmien vd Bisschop seit Anfang August keinen internationalen Turnierplatz mehr gesehen. Nun meldete sie sich in Lyon zurück. Und wie!

Gerade mal sieben hundertstel Sekunden lagen zwischen der Larino-Tochter und dem späteren Sieger, Scott Brashs ebenfalls erst zehnjährigem Shelby. Der Stolzenberg-Sohn flog nach fehlerfreien 41,02 Sekunden über die Ziellinie der Siegerehrung. Bei Daniel Deußer und Jasmien stoppte die Uhr nach 41,09 Sekunden.

Deutlich mehr Zeit ließ sich das Paar auf Rang drei, Marc Houtzager (NED) im Sattel der elfjährigen KWPN-Stute Dante v. Canturano: 42,74 Sekunden.

Nur noch einem Reiter waren zwei fehlerfreie Umläufe gelungen, dem Iren Mark McAuley im Sattel des Schweden Miebello. Nach einer 43-Sekunden-Runde im Stechen reihte er sich auf Rang vier ein.

Sowohl Europameister Martin Fuchs auf dem OS-Wallach Silver Shine v. Califax als auch Christian Ahlmann mit Ailina hatten jeweils einen Zeitfehler aus Runde eins auf dem Konto als es gegen die Uhr ging. Hier blieben dann beide ohne Abwurf, Fuchs war allerdings deutlich schneller (42,57 Sekunden) und wurde so Fünfter vor Ahlmann auf Platz sechs (44,21).

Dank der zweitschnellsten Vier-Fehler-Runde im Normalparcours waren auch Marcus Ehning und der NRW-Landbeschäler À la Carte als Zwölfte noch im Geld.

Großer Preis

Ehning und der Abke-Sohn À la Carte waren gestern bestes deutsches Paar im Großen Preis gewesen. Als einziges Duo aus Deutschland hatten sie das Stechen erreicht, mussten hier allerdings zwei Abwürfe in Kauf nehmen und wurden so Elfte.

Sehr zur Freude des französischen Publikums ging der Sieg an einen aus ihren Reihen: Kevin Staut auf der elfjährigen Selle Francais-Stute Urhelia Lutterbach. Erst seit Juni hat der Mannschaftsolympiasieger die Helios de la Cour II-Tochter unter dem Sattel, war aber schon einige Male siegreich und gut platziert mit ihr. Zuvor war sie von Stauts Landsmann Gregory Cotthard geritten worden.

Alle Ergebnisse aus Lyon finden Sie hier.

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