Maimarkt Mannheim: Holger Wulschner Sieger im Championat

Holger Wulschner auf Cavity, hier auf dem Sprung zum Sieg im Championat von München 2015. (© www.toffi-images.de/von Korff)

Es war den Turnierteilnehmern in Mannheim dieses Wochenende nicht gegönnt. Die Sonne zeigte sich nur selten, beim Championat am Sonntagnachmittag regnete es ununterbrochen. Unbeeindruckt davon ließ sich Holger Wulschner. Er gewann das Stechen.

Neun der 17 Reiter, die es ins Stechen geschafft haben, waren Deutsche. David Will eröffnete das Stechen mit dem Hengst SIEC Copain v. Tangelo van de Zuuthoeve. In 45,32 Sekunden bleiben sie fehlerfrei, Rang Acht. Meredith Michaels-Beerbaum, die vor Kurzem erst ihr Olympiapferd Fibonacci verkaufte, hatte dieses Wochenende Nachwuchspferd Daisy dabei. Die KWPN-Stute  hatte nach einer engen Wendung einen Fehler am Steilsprung. Vier Strafpunkte in 47,32 Sekunden bedeuteten Rang 15. Enrique Gonzalez (MEX), gestriger Sieger, blieb in 47,72 Sekunden ebenfalls strafpunktfrei. Er belegt mit Chacna Rang zwölf. Johannes Ehning und Contino übernehmen zwischenzeitlich die Führung mit 43,88 Sekunden. Der großrahmige Schimmelhengst v. Colmander hat nicht nur eine große Galoppade, er kann auch auf der Hinterhand wenden. Am Ende wurde es Platz vier.

Maximilian Lill und der Oldenburger Checkers hatten zwischenzeitlich ein kleines Abstimmungsproblem. Der Schimmel blockierte plötzlich, Lill löste die Situation souverän und die beiden fanden schnell wieder in ihren Rhythmus. Die Blockade des Schimmels war insofern ärgerlich, als dass die beiden mit 46,86 Sekunden trotzdem noch fehlerfrei auf Rang Elf landeten. Da wäre auch weiter vorne eine Platzierung drin gewesen.

Top Drei

Werner Muff (SUI) und Daimler sind in 42,08 Sekunden richtig schnell, machen keine Fehler, führen, aber werden letztlich Zweiter hinter Holger Wulschner. Holger Wulschner und BSC Cavity, 14 Jahre alt v. Caretino, werden für ihre Risikobereitschaft belohnt: 41,98 Sekunden, an die Zeit kam keiner mehr ran, auch wenn es kurz vor Ende des Stechens noch so aussah, als könnten Simone Blum mit DSP Alice den Sieg gefährden. Die beiden sind auch richtig gut unterwegs, aber mit 43,19 Sekunden werden sie Dritter.