Marcus Ehning dominiert das Championat von Paderborn

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Marcus Ehning mit Funky Fred. Bei ihm sieht jedes Springen wie ein Stil-Springen aus. (© www.toffi-images.de)

Die Paderborn Challenge ist in vollem Gang und Marcus Ehning ließ auf Funky Fred die Konkurrenz hinter sich im Championat von Paderborn.

Gleich als zweiter Starter ritt Marcus Ehning auf dem großrahmigen For Pleasure-Sohn Funky Fred in den Stechparcours des 1,50 Meter Springens bei der Paderborn Challenge und an ihm sollte am Samstagnachmittag niemand mehr vorbeikommen.

Er nahm dem vorherigen Starter, dem Iren Denis Lynch, mehr als zwei Sekunden ab und kam nach 33,03 Sekunden ins Ziel. Der zwölfjährige Fuchswallach hat nicht nur eine enorm große Galoppade, er kann auch Tellerrandwendungen, wie er heute eindrucksvoll bewies. Schon die Distanz zu Hindernis drei ließ einen kurz den Atem anhalte. Gleichzeitig sah dieses Stechen wie ein Stilspringen aus, wie immer bei Marcus Ehning. Als Neunte ritt Janne Friederike Meyer-Zimmermann auf Minimax in den finalen Parcours und kam als Zweite wieder hinaus. Der erst sieben Jahre alte Cornado I-Sohn überzeugte nicht nur mit Schnelligkeit, sondern zeigte dabei auch ordentlich Springvermögen. Der Schimmel machte bei jedem Hindernis den Anschein, als sei es ein A-Springen. 33,88 Sekunden reichten dann letztlich aber nicht für den Sieg, noch nicht. Aber ein Paar, das man im Hinterkopf behalten sollte.

Dritter wurde Toni Haßmann auf dem elfjährigen Balou du Rouet-Sohn Bien-Aimee de la Lionne. Am Freitag sicherte sich das Paar noch das Hauptspringen, am heutigen Samstag waren sie mit 33,97 Sekunden zu langsam.

Am morgigen Sonntag sattelt Marcus Ehning den zwölfjährigen Cornet Obolensky-Sohn Comme Il Faut. Mit ihm gewann er im letzten Jahr den Großen Preis. Toni Haßmann bleibt bei seinem elfjährigen Wallach Bien-Aimee. Janne Friederike Meyer-Zimmermann wird ihren Youngster Minimax gegen den neunjährigen Erco vant Roosakker-Sohn Indi tauschen.

Der Große Preis von Paderborn ist die fünfte von sechs Etappen der DKB-Riders Tour, die im Moment noch von dem Österreicher Christian Rhomberg mit 30 Punkten angeführt wird. Da es für einen Etappensieg schon alleine 20 Punkte gibt, ist noch nicht aller Tage Abend. Rhomberg gab im Championat zwar auf, wird aber mit Saphyr des Lacs Sonntag als Erster in den Parcours reiten.

Haßmann Freitag vorn

Toni Haßmann hatte schon am Freitag gut lachen, denn er machte Kasse mit seinem Erfolgspferd Bien-Aimee v. Balou du Rouet. Genau eine Sekunde nahm er seinem Kollegen Jan Wernke ab, der auf Queen Rubin 58 Sekunden brauchte. Dritter wurde Tim Rieskamp-Goedeking auf Quapitola de Beaufour in 58,97 Sekunden.

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