Martin Fuchs und The Sinner das Paar des Tages im Parcours von ’s-Hertogenbosch, Deußer Zweiter und mehr

Martin Fuchs Olympia 2019

Martin Fuchs bei seinem Sieg in der Weltcup-Etappe in London 2019 mit The Sinner. (© FEI/Liz Gregg)

Nachdem die Dressurreiter heute morgen den Startschuss fürs Weltcup-Turnier von ’s-Hertogenbosch gegeben haben, waren danach die Springreiter gleich in drei Prüfungen dran. Die wichtigste ging in die Schweiz, und für die deutschen Reiter waren auch einige Schleifen dabei.

Highlight im Parcours von ’s-Hertogenbosch war heute Abend ein 1,50 Meter-Springen mit Stechen. Das erreichten zehn Paare, neun traten an, drei blieben ein zweites Mal fehlerfrei. Die schnellsten Doppelnuller waren Martin Fuchs und der 14-jährige OS-Wallach The Sinner v. Sanvaro in 34,05 Sekunden. Das bedeutete den Sieg, 10.000 Euro und einige Weltranglisten-Punkte für den Mann, der als Sieger von Genf als Anwärter für den Rolex Grand Slam bei den „Dutch Masters“ am Start ist.

Zweiter wurde heute Daniel Deußer, dessen Tobago Z einmal mehr bewiesen hat, was für ein Muster an Zuverlässigkeit und Kampfgeist er ist: fehlerfrei in 35,24 Sekunden. Danach folgten drei Vertreter der Gastgeber: Piet Raijmakers Jr. auf van Schijndel’s Gladstone, Sanne Thijssen mit Con Quidam und Willem Greve im SAttel von Highway M TN.

Noch zwei weitere Deutsche hatten es ebenfalls ins Stechen geschafft. Marcus Ehning und Funky Fred hatten hier allerdings einen Abwurf, Platz sieben, und Christian Kukuk entschied, die Kräfte seines Checker lieber zu schonen. Schließlich hatte der Comme il faut-Sohn schon letztes Jahr mit Rang zwei im Rolex Grand Prix gezeigt, dass die Brabanthallen ihm liegen und das wichtigste Springen kommt erst noch.

Die weiteren Springen

In dem vorangegangenen 1,45 Meter-Zeitspringen gab es einen ziemlich überlegenen Sieg für Harrie Smolders auf dem Pferd, das der Niederländer nicht nur wegen der Abstammung für einen Erben seines großartigen Emerald hält: Escape Z. Dass der nun zwölfjährige Hengst das Talent seines Vaters geerbt hat, demonstrierte er heute in fehlerfreien 62,22 Sekunden, fast vier Sekunden schneller als das Paar auf Rang zwei.

Das waren Christian Ahlmann und d’Aganix 2000 Z, ein erst achtjähriger Zangersheider Hengst v. Dominator Z-Aganix du Seigneur, der nach 66,03 Sekunden ins Ziel kam. Platz drei ging an Hollands Maikel van der Vleuten auf dem KWPN-Wallach Edgar v. Warrant (66,12). Ebenfalls im Geld waren mit jeweils null Fehlern Marcus Ehning auf Stargold, die Sieger von Doha, und Christian Kukuk auf dem Westfalen-Hengst Cemal v. Comme il faut.

Im 1,40 Meter-Eröffnungsspringen hatten zuvor Leopold van Asten und Iron Z die Nase vorn gehabt, gefolgt von Roger-Yves Bost (FRA) mit Urane und Emanuele Gaudiano im Sattel von Julius D. Marcus Ehning hatte das Springen als Warm-Up für Funky Fred genutzt, der locker null blieb, ebenso wie Stallkollegin Calanda.

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