Mathilda Karlsson zieht wegen Olympia-Startplatz vor den CAS

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Mathilda Karlsson aus Sri Lanka und ihr bestes Pferd, der Holsteiner Chopin VA. (© www.toffi-images.de)

Die in Schleswig-Holstein beheimatete Sri-Lankerin Mathilda Karlsson will sich ihren Olympiastartplatz nun vor dem CAS erkämpfen.

Der Jubel in Schleswig-Holstein war groß, als die Olympia-Ranglisten veröffentlicht wurden und Mathilda Karlsson ganz oben stand im Ranking der FEI-Gruppe G. Das bedeutete zunächst, dass sie bei den Olympischen Spielen in Tokio würde an den Start gehen dürfen.

Doch dann stellte sich heraus, dass Karlsson – wie auch noch andere Reiter – einen Teil ihrer Punkte bei Turnieren erhalten hatten, bei denen nicht alles regelkonform abgelaufen war. Die Punkte wurden aberkannt. Karlsson verlor ihren Olympiastartplatz.

Gegen diese Entscheidung hatte Mathilda Karlsson Einspruch eingelegt. Der wurde jedoch abgewiesen. Nun haben ihre Anwälte, Luc Schelstraete (übrigens der Vater der erfolgreichen niederländischen Nachwuchsreiterin Micky Schelstraete) und Piotr Wawrzyniak, angekündigt, dass sie bzw. ihre Mandantin und der nationale Verband Sri Lankas den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS bringen werden.

Horses.nl zitiert die Anwälte mit der Erklärung, dass die Reiter selbst für die Verstöße nicht verantwortlich seien. Sie selbst hätten ja gar keine Regeln gebrochen. Die Reiterin werde bestraft, während die nach Ansicht des FEI-Tribunals eigentlich Schuldigen, einschließlich des Weltreiterverbands selbst sowie des französischen Reiterverbands, davongekommen sind.

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