Mechelen: Felix Haßmann einmal mehr uneinholbar

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Felix Haßmann und Balance waren auch in Mechelen das unschlagbare Team. (© www.paardenfotograaf.be/Jumping Mechelen)

Kein Springen ist gewonnen, so lange Felix Haßmann noch nicht im Stechparcours war. So auch heute beim wichtigsten Springen des Tages des Hallenturniers in Mechelen, dem Preis der KBC Bank und Versicherung über 1,50 Meter.

Felix Haßmann und Balance, die beiden hatten in diesem Jahr schon dafür gesorgt, dass die Goldene Peitsche von Nörten-Hardenberg ein neues Zuhause in Lienen in Westfalen fand. Und das war mitnichten der einzige Erfolg, den der 31-Jährige sich dieses Jahr auf die Fahnen schreiben kann. Nach Ranglistenpunkten ist er Deutschlands ungekrönter König unter den Springreitern. Und Wochenende für Wochenende demonstriert er, dass das mitnichten ein Zufall ist.

Zehn Jahre lang war er nicht in Mechelen gewesen. Das letzte Mal sei er die Zwei- und sein Bruder Toni die Fünf-Sterne-Tour geritten. Nun ist er nicht nur dabei, er lässt auch noch die Weltspitze hinter sich. Mit bereits erwähnter Balance, die Haßmanns wie auch sein zweites Erfolgspferd Balzac, der Vollbruder zu Balance, bereites als Fohlen gekauft und dann großgezogen und ausgebildet haben, ist Felix immer gut für eine schnelle Runde. 35,53 Sekunden waren eine uneinholbare Zeit für die Konkurrenz.

Selbst Global Champions Tour-Gewinner Harrie Smolders (NED) hatte da kapitulieren müssen. Sein Nabab de Reve-Sohn Zinius kam nach 36,13 Sekunden ins Ziel. Dritter wurde der Belgier Niels Bruynseels auf der Chin Chin-Tochter Angel van’t Hof (38,05).

Felix Haßmann weiß um die Qualitäten seiner Balou du Rouet-Tochter: „Sie hat viel Kraft und ist sehr vorsichtig. Sie hat keinen großen Galoppsprung, aber ich kann sie dicht an die Sprünge heranreiten.“

Die weiteren Deutschen

Für die weiteren deutschen Teilnehmer dieses Springens endete die Prüfung nach dem ersten Umlauf. Für Christian Ahlmann und den zehnjährigen Selle Francais-Wallach Tokyo mit der viel versprechenden Abstammung Kannan-Galoubet A wurden es vier Strafpunkte. Mit acht Fehlern kamen Daniel Deußer und Cornet D’Amour v. Cornet Obolensky aus der ersten Runde. Bei Ludger Beerbaum und dem zehnjährigen Oldenburger Lasse K v. Le Carolus wurden es 20.

Letzterer ist allerdings auch noch sehr unerfahren. Dies ist sein erstes Fünf-Sterne-Turnier. Beerbaum stellte ihn international erstmals Anfang des Monats in Lichtenvoorde auf einem Zwei-Sterne-Turnier vor. Erst seit November verzeichnet die FEI die Ludger Beerbaum Stables GmbH als Besitzer. Gezogen wurde der Dunkelfuchs von Josef Kathmann. In den Sport gebracht worden war er von Lea Wiest, die ihn von den ersten Springpferdeprüfungen bis hin zu den ersten M- und S-Springen begleitet hat. Im Sommer hatten Lea und Lasse noch ihren ersten gemeinsamen S-Sieg und den Titel der Landesmeisterin der Jungen Reiter in Baden-Württemberg gefeiert.

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