Miami: Erster Global Champions League-Sieg für Whitaker und Allen

John Whitaker (vorne) und Bertram Allen für das Team Valkenswaard United waren die ersten Sieger der Global Champions League in Miami 2016.

(© John Whitaker (vorne) und Bertram Allen für das Team Valkenswaard United waren die ersten Sieger der Global Champions League in Miami 2016.)

Der alte Hase und der Jungstar des Springsports aus Irland triumphierten beim Debüt der Global Champions League am Miami Beach.

Zwölf Team waren angetreten zu diesem Ereignis. Die Mannschaft Valkenswaard United trug sich als erster Sieger dieses neuen Formats des Springsports in die Geschichtsbücher ein. Im ersten Umlauf des 1,50/1,55 Meter-Springens entscheiden die zusammengezählten Fehler- und Zeitpunkte der einzelnen Teams, wer in die zweite Runde durfte. Jeder musste also zusehen, dass er so schnell wie möglich ohne Strafpunkte durch den Parcours kommt.

In der zweiten Runde spielt die Zeit aus dem ersten Umlauf keine Rolle mehr. Aber die Fehlerpunkte werden addiert. In Runde zwei entscheiden dann alle Fehler plus die zusammengezählte Zeit der beiden Teamreiter über den Sieg in der Global Champions League. Der zweite Umlauf war ähnlich gebaut wie ein Stechen mit langen Galoppstrecken, so dass es hier rasant zuging.

John Whitaker und sein zwölfjähriger Lord of Arabia lieferten die erste fehlerfreie Runde für Valkenswaard United. Bertram Allen und sein Oldenburger Quiet Easy hatten zwar einen unglücklichen Fehler, waren dafür aber wie gewohnt blitzschnell. So lautete die gemeinsame Zeit 113,15 Sekunden.

Das Team Antwerp Diamonds wurde angeführt vom Weltcup-Zweiten Harrie Smolders (NED) auf Bokai. Die beiden hatten bereits in der ersten Runde einen Abwurf gehabt. Da nützte die zweite Nullrunde wenig und 118,59 Sekunden bedeuten Platz zwei für ihn und Audrey Coulter (USA) auf Alex.

Das Team Miami Glory mit Georgina Bloomberg auf Caleno und Kent Farrington mit Creedance behauptete sich auf dem dritten Platz.

Nach der Siegerehrung erklärte Bertram Allen, der rund 40 Jahre jünger ist als sein Mannschaftskamerad: „Es ist super und mit John zu reiten, ist fantastisch. Es ist eine Ehre, mit ihm in einem Team zu sein und es war schön für uns, heute zu siegen. Also bin ich hoch erfreut.“ Hinsichtlich ihrer Strategie erklärte Allen: „Wir sind nicht allzu sehr ins Detail gegangen. Wir wussten, was wir heute zu tun hatten.“

Das vollständige Ergebnis finden Sie hier.

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