Monaco: Zorzi gewinnt Global Champions Tour-Springen, Ahlmann mit neuem Spitzenpferd

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Alberto Zorzi und Cornetto K (© GCL/Stefano Grasso)

Seit mehreren Jahren hat der Stall Ahlmann die KWPN-Stute Dolocia auf den großen Sport vorbereitet. Nun ging sie in Monaco ihr zweites Fünf-Sterne-Turnier und hat gezeigt, was in ihr steckt.

Der Sieg im Global Champions Tour-Springen von Monaco ging allerdings an die in dieser Saison so stark reitenden Italiener, genauer gesagt an Alberto Zorzi. Im Sattel des elfjährigen Hannoveraner Cornet Obolensky-Sohnes Cornetto K, ehemals Olympiapferd von Doda de Miranda, dominierte Zorzi das vierköpfige Stechen. Seine 37,80 Sekunden waren nicht zu toppen.

Ein neues Ass im Stall

Den Titel Mitarbeiterin des Monats hat sich Angelique Rüsen, Bereiterin im Stall Christian Ahlmann, verdient. Sie hat die Verdi-Tochter Dolocia hauptsächlich auf Turnieren vorgestellt. Der Chef saß auch ein paar mal im Sattel. Aber hauptsächlich waren die Frauen unter sich. Nun hat Ahlmann selbst die Zügel der jetzt neunjährigen Stute übernommen. Und die zeigte jetzt in Monaco bei ihrem zweiten Fünf-Sterne-Turnier, dass sie bereit ist für große Aufgaben. Gestern war sie bereits platziert, heute schoss sie den Vogel ab. Nur zwei der vier Paare im Stechen überwanden die Aufgaben erneut ohne Abwurf. Dolocia gehörte dazu. Und die Zeit von 38,20 Sekunden war außerdem auch noch die zweitschnellste. So darf das weitergehen.

Zwei For Pleasure-Kinder

Platz drei ging an Kevin Staut im Sattel des Sohnes derjenigen Stute, mit der Daniel Deußer in der Hallensaison von Sieg zu Sieg geeilt war: Equita van’t Zorgvliet. Aus deren Anpaarung mit dem zweifachen Mannschaftsolympiasieger For Pleasure fiel For Joy van’t Zorgvliet, der zu den Spitzenpferden im Stall von Kevin Staut zählt. Der zwölfjährige Wallach und der Franzose wurden heute Dritte mit der langsamsten Zeit im Stechen von 41,05 Sekunden und einem Abwurf.

Scott Brash landete dahinter mit seinen 39,14 Sekunden, weil er zwei Abwürfe hatte. Auch er ritt einen For Pleasure-Nachkommen: den elfjährigen Oldenburger Hello Forever.

Mit vier Fehlern im Umlauf waren Daniel Deußer und Hidalgo V v. Quadrillo als Zehnte ebenfalls noch im Geld. Für Christian Kukuk und Colestus gab es acht Fehlerpunkte.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Global Champions League-Etappe an die Vienna Eagles

Die Vienna Eagles, die in Monaco zum Sieg flogen waren eigentlich ziemlich belgisch statt österreichisch: Gregory Wathelet und Eldorado van het Vijverhof setzten auf ihren gestrigen Sieg im Massimo Dutti-Springen – zugliech erste GCL-Wertung – noch einen drauf und blieben in den entscheidenden Umläufen ohne Abwurf. Sein Landsmann Niels Bruynseels und Cas de Liberté mussten sich im zweiten Umlauf lediglich einen Zeitfehler anrechnen lassen.

Platz zwei ging an die Shanghai Swans, bei denen Jessica Springsteen auf Cynar ein Abwurf unterlief. Daniel Deußer und Hidalgo waren in der ersten Runde fehlerfrei, Roger-Yves Bost und Pegase du Murier in der zweiten.

Auch im drittplatzierten Team Mexico Amigos ritt ein Deutscher: Christian Ahlmann auf Dolocia. Er startete zusammen mit dem Brasilianer Yuri Mansur Guerios, der erst die einst unter Rolf-Göran Bengtsson erfolgreiche Unita Ask ritt und dann Babylotte.

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