München-Riem: Highlight an Max Kühner

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Max Kühner und EIC Cooley Jump the Q waren unter anderem auch 2020 in München-Riem siegreich gewesen. (© www.pferdinternational.de)

Auch in Bayern wird wieder Turnier geritten! Auf der Olympia-Reitanlage, wo eigentlich vor wenigen Wochen die Pferd International hätte stattfinden sollen, gab es ein Late Entry-Turnier, das bis Klasse S ausgeschrieben war, und bei dem die Lokalmatadoren sich ein Stelldichein gaben.

Der Sieger des abschließenden S*-Springens ist zwar Bayer, reitet aber für Österreich: Max Kühner. Mit dem erst siebenjährigen Iren EIC Cooley Jump the Q v. Pacino lieferte Kühner die schnellste der 17 fehlerfreien Runden und damit den Sieg.

Platz zwei ging an den unter neuseeländischer Flagge startenden Richard Gardner, der aber schon seit 2001 in Deutschland lebt und arbeitet. Er hatte sein Spitzenpferd gesattelt, den zwölfjährigen Holsteiner Calisto, mit dem er im Februar noch zum siegreichen Nationenpreisteam in Abu Dhabi gehörte (damals allerdings nichts zum Mannschaftsergebnis beitragen konnte).

Denis Nielsen, der ja zusammen mit Victoria Michalke inzwischen auf Gut Daxau stationiert ist, ritt die neunjährige Oldenburger Stute Jamela v. Last Man Standing-Abke auf Rang drei. Seit Anfang des Jahres reitet Nielsen Jamela, die wie sein Spitzenpferd Cashmoaker im Besitz der Familie Wendeln steht – und in ihrem Fall auch von den Wendelns gezogen wurde.

Weltmeisterin Simone Blum war ebenfalls am Start bei ihrem Haus- und Hofturnier und platzierte sich mit Cool Hill an siebter Stelle.

Das Fazit des Veranstalters: „Wir freuen uns sehr, dass das erste Turnier in Corona-Zeiten so gelungen und gesittet abgelaufen ist. Wir möchten uns nochmal explizit bei allen Reitern bedanken, die sich so vorbildlich an alle Vorschriften gehalten haben und so den reibungslosen Ablauf ermöglicht haben.

Auch gilt unser Dank allen kurzfristig eingesprungenen ehrenamtlichen Helfern und Richtern, sowie natürlich unseren Sponsoren, die die Veranstaltungstage, so erfolgreich mitgestaltet haben. Wir haben eine Basis für den Turniersport in Corona-Zeiten gelegt, auf der wir gut aufbauen können“, so Lena Breymann von der Hippo Pferdeveranstaltungs GmbH.