München: Tod eines Pferdes überschattet letzten Tag von Pferd international

Bruce Goodin und Centina sind die diesjährigen Sieger im Großen Preis von München.

Turnier abgebrochen, Trauer am Springplatz. Nach dem Tod eines Pferdes wurde das Turnier in München Riem vorzeitig beendet.

Nach einem Unfall am Wassergraben wurde der Große Preis von München im ersten Umlauf abgebrochen. Der Reiter, Eoin Mcmahon aus Irland, wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Questfinder v. Quintaner, ein neunjähriger bayerischer Wallach war am Wassergraben zu früh abgesprungen, im Flug fing er bereits an zu rudern. Bei der Landung stürzt das Pferd und begrub seinen Reiter unter sich. Erst bekamen die Hilfskräfte den Iren nicht unter dem Pferd hervor. Nachdem sie ihn geborgen hatten, wurde er ins Krankenhaus geflogen. Jürgen Blum erklärte auf einer anschließenden Pressekonferenz, Eoin Mcmahon sei nicht lebensbedrohlich verletzt, er hoffe, Mcmahon könne in den nächsten Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Für Questfinder aber kam jede Hilfe zu spät, er musste noch vor Ort wegen eines offenen Bruchs eingeschläfert werden.

Nach dem Unfall wurde zusammen mit den Reitern beschlossen, den Großen Preis von München abzubrechen. Parcourchef Werner Deeg bekräftigte, dass der Wassergraben den FEI-Sicherheitsstandards entspreche und auch die Bodenverhältnisse gut gewesen seien. Auch sei das Starterfeld auf einem hohem homogenen Niveau geritten und mit den Anforderungen und dem Wassergraben nicht überfordert gewesen.

Platzierte gab es trotzdem. Da bereits über die Hälfte der Starter den ersten Umlauf hinter sich gebracht hatten, einigte man sich darauf, die Hälfte der Siegprämie an die gestarteten Reiter auszuzahlen, die andere Hälfte wird im kommenden Jahr auf das Preisgeld draufgelegt. Sieger wurde wie in der ersten Qualifikation Bruce Goodin auf Centina. Das Paar lag bis zu dem Vorfall mit einer fehlerfreien Runde und einer Zeit von 83,79 Sekunden an erster Stelle.
Dahinter mit einer Zeit von 84,10 Sekunden platzierte sich Avalon v. Alvarez unter Michael Viehweg, Platz drei sicherte sich Hilary Van T Paradies unter José Maria (jr) Larocca (0/85,25).

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