Nationenpreis Aalborg: Deutsches Debütanten-Team auf beachtlichem fünften Platz

190517-pvh-HardenbergBurgturnier 2019-2710

Nach ihrem erfolgreichem Nationenpreis-Debüt: in Dänemark hatte Finja Bormanns A crazy son of Lavina eine kleine Turnierpause. Hat ihm nicht geschadet, wie man in Arnheim sah! (© von Hardenberg)

Drei Rookies und ein alter Hase waren unter der Regie von Heinrich Hermann Engemann beim Nationenpreis der Springreiter in Aalborg, Dänemark, angetreten. Und sie schlugen sich richtig gut!

Zwar waren Nörten-Hardenberg Siegerin Finja Bormann (23) auf A Crazy Son of Lavina, Janine Rijkens (28) mit C Vier, Christopher Kläsener (24) im Sattel von Aspen und Markus Renzel (47) als fünftbeste Mannschaft nicht mehr im Geld, aber verstecken mussten sie sich auch nicht bei insgesamt 13 Teams.

Um den Sieg gab es ein Stechen zwischen den Iren und den Polen, die beide neun Fehler auf dem Konto hatten als die zwei Normalparcours beendet waren. Jenny Rankin/Bennys Lecacy (4/4), Aidan Killeen/Fair Play (5/0), Susan Fitzpatrick/Fellow (0/0) und Gerard O’Neill/Vegas (1/4) vertraten die grüne Insel.

Für Polen gingen an den Start Krzysztof Ludwiczak/Nordwind (0/4), Andrzej Oplatek/Stakkatan (1/0), Jan Bobik/Chacco Amicor (4/0) und Wojciech Wojcianiec/Naccord Melloni (4/4).

Im Stechen traten dann noch einmal Jenny Rankin und Krzysztof Ludwiczak an. Rankin blieb fehlerfrei, Ludwiczak kassierte einen Abwurf. Damit stand der Sieger fest.

Der dritte Platz ging mit zwölf Strafpunkten an die Reiter aus Norwegen, Victoria Gulliksen mit Papa Roach (4/5), Hege C. Tidemandsen auf Carvis (0/0), Marit Haarr Skollerud mit Escape-Adventure (2/1) und Victorias Bruder Johan-Sebastian Gulliksen im Sattel von Arakorn (8/9).

Zwischen die Norweger und das deutsche Team konnten sich noch die Schweden setzen. Sie kamen auf 20 Strafpunkte, Deutschland auf 23.

Am besten Unterwegs waren die Damen der Mannschaft. Sowohl Finja Bormann als auch Janine Rijkens hatten einen Abwurf im ersten Umlauf, blieben dann aber fehlerfrei. Keinen wirklich guten Tag erwischt hatten Christopher Kläsener und Aspen mit 9 und 17 Fehlern. Die beiden waren jeweils das Streichergebnis. Der alte Hase der Mannschaft, Markus Renzel, hatte einen Abwurf in Runde eins und elf Strafpunkte beim zweiten Anlauf.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Dressurreiter auf Platz drei

Nicht nur die Spring-, auch die Dressurreiter haben ihren Nationenpreis ausgefochten. Der Sieg ging mit deutlichem Vorsprung an die Gastgeber, die auch den Sieger und die Zweitplatzierte der Einzelwertung stellten: Daniel Bachmann Andersen im Sattel von Don Olymbrio mit 77,652 Prozent und Cathrine Dufour auf Zukunftspferd Bohemian mit 75,609 Prozent. Komplettiert wurde das Team durch Agnete Kirk Thinggaard auf Jojo AZ (71,478, Rang acht) und Carina Kassoe Krueth auf May-Day Graftjeberg.

Übrigens wurde der in Ungarn gezogene Jojo AZ gewissermaßen reaktiviert. Im vergangenen Jahr hieß es noch, der nun 16-jährige Wallach solle Lehrpferd für Kirk Thinggaards Mann werden, weil sie sich auf Orthilia konzentrieren will.

Platz zwei sicherten sich die Schweden, die mit Therese Nilshagen auf Dante Weltino das drittbeste Paar der Gesamtwertung in ihren Reihen hatten (74,130). Michelle Hagman Hassink auf Chagall H (71,870), Minna Telde auf Isaac (72,261) und Rose Mathisen mit Zuidenwind (67,043) bildeten den Rest der Equipe.

Deutschland behauptete sich an dritter Stelle mit Michael Klimke auf Royal Dancer (67,891), Andrea Timpe und Don Darwin (66,457), Jan-Dirk Gießelmann auf Real Dancer (69,804) und Fabienne Müller-Lütkemeier im Sattel von Fabregaz (72,087).

 

 

 

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.