Neue Hiobsbotschaft: Cash nicht einsatzbereit

Wegen einer Hufgelenksprellung ist der WEG-Einsatz von Marco Kutschers Pferd Cash gefährdet.
 

Der Holsteiner Cash v. Carthago wird morgen nicht mit den anderen deutschen Springpferden nach Kentucky fliegen. Der 14-jährige Wallach hat sich am rechten vorderen Hufgelenk eine Prellung zugezogen. Falls die Verletzung schnell ausheilt, wird er eventuell Mittwoch nachgeflogen, sonst wird an seiner Stelle ein anderes fünftes Pferd als Reserve auf Reise gehen. Welches das sein wird, will Bundestrainer Otto Becker Montag morgen entscheiden. Morgen werden die Springpferde Checkmate (Meredith Michaels-Beerbaum), Corradina (Carsten-Otto Nagel), Plot Blue (Marcus Ehning) und Lambrasco (Janne Friederike Meyer) ins Flugzeug steigen. Marco Kutscher kann sich die Ursache der Verletzung nicht erklären. Ich weiß nicht, ob es beim Training oder in der Boxe passiert ist, sagte er. Als Nachrücker kommen Lars Nieberg mit Lord Luis, Alois Pollmann-Schweckhorst mit Chacco Blue, Philipp Weishaupt mit Souvenir oder auch Ludger Beerbaum mit Gotha in Frage. Letzterer hatte allerdings ausdrücklich auf einen WM-Start verzichtet.

Bei einem Einlaufspringen dürfen alle fünf Pferde starten, welche vier dann tatsächlich für die Mannschaft nominiert werden, muss die Mannschaftsführung erst nach der Verfassungsprüfung festlegen.