Neumünster: Max Haunhorst lässt die Konkurrenz alt aussehen

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18 Jahre jung ist der Sieger im Championat von Neumünster 2018: Max Haunhorst. Er ließ heute Olympiareiter und Weltmeister hinter sich. Und das war alles andere, aber kein Glückstreffer.

Den letzten Startplatz in der Siegerrunde hatte sich der 18-jährige Max Haunhorst, der seiner ersten Junge Reiter-Saison entgegenblickt, mit einer superschnellen Runde im ersten Umlauf verdient. Zwar starten in der Siegerrunde die besten 25 Prozent des Teilnehmerfeldes von Null, aber je weiter vorne man Normalparcours stand, desto günstiger die Ausgangsposition, wenn es gegen die Uhr geht.

Max und seine Chaccara, eine Chacco Blue-Quidam de Revel-Tochter, mit der er 2017 auch Deutscher Meister der Junioren wurde und im vergangenen Jahr zum U18-EM-Team zählte, demonstrierten schon in Runde eins schönstes Springreiten: Blitzschnell, aber stets kontrolliert und im Gleichgewicht fegten die beiden über einen definitiv nicht einfachen Parcours. Und dasselbe Kunststück wiederholten sie dann auch noch mal im Stechen. Die Freude kannte keine Grenzen.

Da konnte auch nur der Reiter auf Platz anerkennend nicken und lächeln: Rolf-Göran Bengtsson. Der in Schleswig-Holstein beheimatete Schwede ritt den elfjährigen Holsteiner Oak Grove’s Carlyle, einen Sohn von Bengtssons großem Erfolgshengst Casall, der seinem Vater alle Ehre machte. Fehlerfrei und 41,31 Sekunden waren die beiden schnell. Max Haunhorst und seiner Stute gelang es noch, dem Olympiazweiten von 2008 drei hundertstel Sekunden abzunehmen.

Platz drei ging an Tobias Meyer auf einem neuen Pferd, dem neunjährigen Quintair v. Quintero-Con Air. Neumünster ist das erste Turnier überhaupt für das Paar. Der Holsteiner war zuletzt einige Monate unter dem Sattel von Pénélope Leprevost (FRA) gegangen, ehe Tobias Meyer ihn übernahm. Eine Passerpaarung muss man dazu wohl sagen, wie sie heute mit zwei Nullfehler-Runden und der drittschnellsten Zeit demonstrierten.

Dahinter reihten sich Vorjahressieger Felix Haßmann und Cayenne WZ sowie Janne-Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrer Zukunftshoffung Büttner’s Minimax ein.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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