Niels Bruynseels gewinnt den letzten Großen Preis des Jahres in Mechelen, Ahlmann Zehnter

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Niels Bruynseels und Delux van T & L beim Weltcup-Finale 2019 (© Pauline von Hardenberg)

Ehe es morgen um Weltcup-Punkte geht für die Springreiter beim CSI5*-W in Mechelen stand heute der Große Preis auf dem Programm. Der Sieg blieb in Belgien, eine Schleife ging nach Deutschland.

Niels Bruynseels und der Belgische Sportpferde-Wallach Delux van T & L, Fünfte im Weltcup-Finale 2019 und jüngst Dritte bei der Weltcup-Etappe in London, waren das Maß der Dinge in dem qualitativ und quantitativ stark besetzten Stechen um den Großen Preis von Mechelen. 14 Paare hatten sich dafür qualifiziert. Und die ersten Plätze waren hart umkämpft. Gerade mal fünf hundertstel lagen zwischen den Siegern Bruynseels/Delux van T & L und dem Paar auf Platz zwei.

Der zehnjährige Delux, ein Toulon-Sohn, kam nach 34,66 Sekunden ins Ziel. Frankreichs Julien Epaillard ritt die zwölfjährige Kannan-Tochter Toupie de la Roque in 34,71 Sekunden durch den zweiten Umlauf, Rang zwei.

Dritte wurde mit fehlerfreien 35,12 Sekunden die US-Amerikanerin Jessica Springsteen, deren zehnjährige Quidam de Revel-Tochter Volage du Val Henry in der Form ihres Lebens ist. Die beiden gewannen am ersten Dezember-Wochenende den Großen Preis von Stockholm, waren dort Zweite in einem weiteren Springen, siegten im Hauptspringen am gestrigen Samstag in Mechelen und wurden heute eben noch einmal Dritte. Was für ein Jahresabschluss für die Tochter von Rock-Legende Bruce Springsteen!

Deutsche Reiter, deutsche Pferde

Einziger Deutscher in den Schleifenrängen war Christian Ahlmann im Sattel seines Springpferde-Weltmeisters von 2018, Solid Gold Z. Der Oldenburger Stakkato Gold-Sohn wird am 1. Januar neun Jahre alt und in den letzten Wochen hat Christian Ahlmann ihn zunehmend auch vor größere Aufgaben gestellt. Dass er denen gewachsen ist, bewies er auch heute wieder: Ein Abwurf im Stechen, aber die Zeit reichte für Rang zehn.

Dahinter fand sich ein alter Bekannter wieder: der Oldenburger Chacon v. Chacco-Blue. Der 13-jährige Wallach, der große Erfolge mit Maximilian Schmid im Sattel hatte und 2017 in den Stall Beerbaum wechselte, wird nun von dem Iren Eoin McMahon geritten, der bei Ludger Beerbaum arbeitet. Die beiden waren zusammen bereits siegreich auf Drei-Sterne-Niveau und Sechste im Weltcup-Springen von Helsinki. Heute wurde es Platz elf.

Bei dem anderen Reiter des Stalls Beerbaum, Christian Kukuk auf Colestus, war in Runde eins eine Stange gefallen. Acht Strafpunkte hatten Daniel Deußer und Jasmien vd Bisschop auf dem Konto.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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