Nolting fühlt sich missverstanden

Dr. Björn Nolting (rechts

Donaueschingen EM Springreiten Finalprüfung 24.8.2003: Einzel-Europameister Christian Ahlmann (GER) ist patschnaß, nachdem ihn seine Teamkollegen in den Wassergraben geworfen haben; links Bundestrainer Kurt Gravemeier, rechts Mannschaftstierarzt Dr.Björn Nolting Foto Julia Rau

Der Mannschaftstierarzt der deutschen Spring- und Dressurreiter bei den Olympischen Spielen in Hongkong Dr. Björn Nolting sieht sich in dem offenen Brief mehrerer Pferdefreunde, der auch auf der ST. GEORG-Website veröffentlicht ist zusammen mit einer Antwort von Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, nicht im richtigen Zusammenhang zitiert.

Auf die Frage der Journalisten, ob ihm aus der Vergangenheit schon einmal Capsaicin bekannt wurde, habe er wie folgt geantwortet:
Mir sind zwei Fälle bekannt, in denen Capsaicin in den Laboren nachgewiesen wurde. Einmal in Paris bei einem Rennpferd, bei dem die Muskulatur mit dem Produkt Equi-Block eingerieben worden war. Ein zweites Mal aus dem Labor in Hong Kong. Dort wurde die Substanz bei der Analyse eines Futterzusatzmittels zur Immunsteigerung mit Namen Stimune gefunden. Schaut man ins Internet wird Stimune als erstes als Futterzusatz bei der Haltung von Koi-Karpfen erwähnt.
Allerdings kann sich keiner der in Hongkong anwesenden Journalisten daran erinnern, dass Nolting das Mittel Stimune erwähnt hat.

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