Österreichs Springreiter Nummer eins, Max Kühner, fällt aus mit Schulterbruch

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Max Kühner und Chardonnay beim Training vor dem Weltcup-Finale in Göteborg, wo sie Neunte wurden. (© Pauline von Hardenberg)

Das ist bitter für die österreichischen Springreiter! In St. Gallen gehen sie erstmals bei einer FEI-Nationenpreisstation der Europa Division 1 an den Start. Aber ohne ihren besten Mann. Max Kühner muss eine Zwangspause einlegen.

Der gebürtige Bayer Max Kühner reitet seit Ende 2014 für Österreich. Und das hoch erfolgreich, wie man unter anderem an der Tatsache erkennt, dass es der Alpennation 2018 erstmals gelang, sich für die „Champions League“ des Springsports zu qualifizieren, die Europa Division I der FEI-Nationenpreisserie. Der erste Auftritt der Equipe war für St. Gallen (SUI) vom 30. Mai bis 2. Juni vorgesehen.

Doch nun gibt es schlechte Nachrichten: „Max hat eine Fraktur der Schulterpfanne links erlitten“, berichtet Österreichs Equipechef Marcus Wallishauser. „Er möchte sich so schnell wie möglich operieren lassen.“ Wie lange die Nummer 20 der Weltrangliste ausfällt, ist noch nicht sicher: „Laut Max sind die Prognosen der Ärzte immer sehr vorsichtig, die meinen sechs Monate. Max wären sechs Wochen lieber. Das wichtigste ist, dass er jetzt gesund wird und sich Zeit für die Regeneration nimmt.“

Die Alternativen

Drei Reiter hat Marcus Wallishauser, die in St. Gallen an den Start gehen sollen: Österreichs „Wunderknabe“ Felix Koller, der 2018 als erster U21-Reiter seiner Heimat eine EM-Medaille nach Österreich holte (die Silberne nach der Disqualifikation des Siegers), die erst 19-jährige Anna Markel, für die es der erste Teameinsatz wird, und die erfahrene Julia Houtzager-Kayser. Der vierte Platz ist noch offen. „Die Pferde, die infrage kommen, sind leider allesamt rekonvaleszent. Wir müssen ziemlich improvisieren“, so Wallishauser.

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