Opglabbeek: Großer Preis nach Portugal, Felix Haßmann bester Deutscher

Neumünster – VR Classics 2018

Felix Haßmann und Cayenne WZ auf dem Weg zum Sieg im Championat von Neumünster 2018. (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Portugal vor Venezuela – so lautete der Zieleinlauf im Großen Preis des CSI2* im Sentower Park in Opglabbeek, Belgien. Und wieder einmal war Felix Haßmann der Schnellste – nur leider mit einem Abwurf.

Wenn es gegen die Uhr geht, ist der Deutsche Meister von 2019, Felix Haßmann, immer vorne dabei. Allein, heute in Opglabbeek fehlte das nötige Quäntchen Glück mit seinem nun 16-jährigen Erfolgshengst Cayenne WZ. Der Holsteiner Claudio-Sohn lieferte mit 34,88 Sekunden im 13-köpfigen Stechen die absolute Spitzenzeit, nahm aber unterwegs eine Stange mit. Damit belegten die beiden am Ende den fünften Platz, denn eine weitere fehlerfreie Runde sollte am Ende nur vier Paaren gelingen.

Allen voran dem Portugiesen Rodrigo Giesteira Almeida auf seiner neunjährigen KWPN-Stute mit dem wunderbaren Namen Huppeldipup. Die Tochter von Leon Thijssens Star Tyson kam nach 35,09 Sekunden ins Ziel.

Damit war sie 0,21 Sekunden schneller als der von Venezuelas Gustavo Arroyo vorgestellte Virko Minotais v. Chacco-Blue, der in der Ehrenrunde an zweiter Stelle galoppierte.

Dahinter schloss sich der Belgier Gilles Thomas auf der BWP-Stute Luna van het Dennehof (v. Prince van de Wolfsakker) an. Hier stoppte die Uhr nach 35,35 Sekunden. Das vierte fehlerfreie Paar waren die Britin Charlene Bastone und ihr OS-Hengst Sanlou v. Sandro Boy (40,29).

Außer Haßmann hatte es auch Marcus Ehning mit Comme il faut ins Stechen geschafft. An seinem ersten Turnierwochenende seit November kassierte er gegen die Uhr acht Fehlerpunkte und wurde damit 13.

Und sonst?

Felix Haßmann und Marcus Ehning waren nicht nur im Großen Preis erfolgreich. Heute morgen waren sie bereits im Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter der Zwei-Sterne-Tour platziert. Der Sieg war zwar dem Belgier Wilm Vermeir auf Hotshot nicht zu nehmen, aber direkt dahinter landeten Marcus Ehning und seine Zangersheider Stute Cristy v. Canturo.

Und Felix Haßmann hatte gleich zwei Pferde am Start, mit denen er die Plätze drei und vier belegte. Der Captain Fire-Sohn Captain America ließ seinen Stallkollegen Carreras (v. Cachas) hinter sich.

Alle Ergebnisse aus Opglabbeek finden Sie hier.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.