Opglabbeek: Marcus Ehning und Calanda nicht zu schlagen

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Marcus Ehning und Calanda beim CHIO Aachen 2019, wo sie unter anderem Dritte im Eröffnungsspringen wurden. (© www.toffi-images.de)

Toller Erfolg für Marcus Ehning und Calanda! Beim CSI3* im Sentower Park in Opglabbeek holten sie das Highlight nach Borken.

In Zeiten, in denen so gut wie jedes Fünf-Sterne-Turnier wegen der Corona-Situation abgesagt oder verschoben werden musste, war der Drei-Sterne-Grand Prix von Opglabbeek stark besetzt, sowohl was die Reiter als auch was die Pferde angeht.

Doch keiner hatte heute eine Chance gegen Marcus Ehnings wunderbare Calido-Tochter Calanda, die von ihrem Reiter wie immer perfekt an jedes einzelne Hindernis gebracht wurde. Die zwölfjährige Hannoveraner Schimmelstute demonstrierte ihr Talent heute mit einer fehlerfreien 36,16 Sekunden-Runde, fast drei Sekunden schneller als der Rest des Feldes.

Eines besagter starker Paare landete auf dem zweiten Platz: Frankreichs Kevin Staut auf dem For Pleasure-Sohn For Joy van’t Zorgvliet, die ja schon beim Weltcup-Finale 2016 sowie beim FEI-Nationenpreis-Finale in Barcelona im Einsatz gewesen waren. Heute lieferten sie eine fehlerfreie Zeit von 38,94 Sekunden im Stechen.

An dritter Stelle reihte sich der Olympiasieger, Ex-Welt- und -Europameister Jeroen Dubbeldam (NED) auf dem Holsteiner Casall-Sohn Carlyle ein, den er ja vor rund einem Jahr von Rolf-Göran Bengtsson übernommen hatte. Bei ihnen stoppte die Uhr nach 41,13 Sekunden.

Aus deutscher Sicht war der Große Preis von Opglabbeek nicht nur wegen des Siegs von Marcus Ehning ein Erfolg. Es gab auch noch weitere Schleifen. So wurde Oliver Lemmer auf der Chacco-Blue-Tochter Obora’s Chloe Vierter (0/42,77) und Christian Kukuk lieferte mit dem Comme il faut-Sohn Checkter die schnellste Vier-Fehler-Runde im Stechen, was Rang sechs bedeutete.

René Dittmer auf der Selle Francais-Stute Urhelia Lutterbach hatte ebenso einen Abwurf im Normalparcours wie Hansi Dreher und Prinz. Acht Fehler wurden es bei Michael Jung und Chelsea, neun bei Ludger Beerbaum und Mila.

Dafür gab es für Dittmer, Beerbaum, Jung und auch Tobias Meyer Schleifen im Großen Preis de CSI1*-Tour (1,35 Meter).

René Dittmer ritt den siebenjährigen Holsteiner Mythos auf Rang vier, Ludger Beerbaum und der Hannoveraner Monte Bellini-Sohn My Kiwi wurden Sechste. Michael Jung und Qooper Z sowie Tobias Meyer mit Baron Z H hatten jeweils einen Zeitstrafpunkt und wurden Neunte bzw. Zehnte.

Sieger der Prüfung war Brasiliens Marlon Modolo Zanotelli auf der achtjährigen Zangersheider Stute Corsica de Greenbay Z.

Alle Ergebnisse aus Opglabbeek finden Sie hier.

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