Oslo: Leprevost erste Weltcupetappensiegerin der Saison, Dreifacherfolg der Tricolore

Flora de Mariposa und Pénélope Leprevost auf dem Weg zum Sieg der ersten Weltcup-Etappe 2015/2016 in Oslo

(© Flora de Mariposa und Pénélope Leprevost auf dem Weg zum Sieg der ersten Weltcup-Etappe 2015/2016 in Oslo)

Die erste Weltcupetappe der Springreiter in Oslo geriet zu einem Triumphzug der Franzosen, allen voran Pénélope Leprevost. Super abgeschnitten hat erneut Marcus Ehnings Comme il faut.

Leprevost vor Delestre und Delaveau – so endete das Weltcupspringen von Oslo. Leprevost hatte auf ihr Championatspferd Flora die Mariposa gesetzt, jene zehnjährige belgische For Pleasure-Tochter, mit der die Französin in Aachen zwischenzeitlich auf einen Einzelplatz hatte schielen dürfen, was am Ende aber doch nicht klappte. Anders als bei Simon Delestre, der in Aachen bekanntlich Bronze gewann. Das allerdings auf Ryan des Hayettes, der in Oslo Pause hatte. Stattdessen durfte der elfjährige französische Hengst Qlassic Bois Margot ran, der allerdings nicht ganz so schnell war wie Leprevosts Stute. So endeten Delestre und sein L’Arc de Triomphe-Sohn auf dem zweiten Rang. Dritter wurde der Sieger des Hauptspringens vom Vortag, Patrice Delaveau, der erneut auf einen Holsteiner gesetzt hatte, diesmal den elfjährigen Landjunge-Sohn Lacrimoso.

Der beste Deutsche landete nach einer fehlerfreien 44,08 Sekunden-Runde auf Rang vier (die anderen drei kamen nach 43,01, 43,36 und 43,48 Sekunden ans Ziel): Marcus Ehning mit seinem zehnjährigen Westfalenhengst Comme il faut. Bei dem Sohn v. Cornet Obolensky und Ratina Z scheint es dieses Jahr wirklich Klick gemacht zu haben. Jüngst waren die beiden Dritte im Global Champions Tour-Springen von Rom geworden und nun das.

Ebenfalls platziert waren auch Hans-Dieter Dreher und Embassy II auf Rang zehn. Das Paar verzeichnete einen Abwurf im Stechen.

Bereits im ersten Umlauf hatte es bei Daniel Deußer auf Cornet d’Amour und bei Ludger Beerbaum mit Chiara gepoltert. Neun bzw. zwölf Strafpunkte waren die Folge für die beiden EM-Silbermedaillenpaare.

Dafür hatte Hansi Dreher im vorangegangenen 1,45 Meter-Springen mit Cool and Easy die deutschen Fahnen an erster Stelle hochgehalten und Daniel Deußer war mit Clintop Neunter geworden.

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