Paris: Ben Maher feiert seinen dritten Sieg an einem Wochenende

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Ganz entspannt nach getaner Arbeit: Explosion W unter Ben Maher. (© LGCT/Grasso)

Der Brite Ben Maher ist definitiv zurück in der Weltspitze der Springreiter. Dieses Wochenende gewinnt er bei der Global Champions Tour-Etappe in Paris ein Springen nach dem anderen. Derzeit sind es drei an der Zahl.

Zwei gelbe Schleifen gab es mit dem zehnjährigen KWPN-Wallach Don Vito v. Quaprice Z, einmal im Eröffnungsspringen und dann heute nochmal im 1,45/1,50 Meter Zeitspringen am Mittag. Für das Hauptereignis des heutigen Tages, die Eiffel Challenge von Longines, hatte Maher seinen neuen vierbeinigen Superstar gesattelt, den erst neunjährigen Explosion W v. Chacco Blue. Mit dem Fuchs war Maher dieses Jahr schon beim Nationenpreis in Wellington siegreich gewesen sowie bei den Global Tour-Etappen von Shanghai und Madrid.

Auch in Paris macht Explosion seinem Namen alle Ehre. Die Konkurrenz war groß im Stechen um die Eiffel Challenge. Acht Paare machten die Entscheidung unter sich aus, darunter z.B. der Weltranglistenerste Harrie Smolders (NED). Aber den Löwenanteil an den 100.000 Euro Preisgeld ließ Maher sich von niemandem streitig machen. Fehlerfrei und mit 0,11 Sekunden Vorsprung zum nächstplatzierten kam das Paar ins Ziel. Und für Maher wurde zum dritten Mal die britische Hymne gespielt.

Maher meinte hinterher: „Es ist ein super Tag! Ich habe Glück, dass ich so unglaubliche Pferde habe. Ich muss mich also bei den Poden Farms bedanken, dass ich sie reiten darf. Es ist ein Vergnügen mit ihnen an Springen dieses Niveaus teilzunehmen. Explosion ist noch jung. Er wird immer besser, je mehr er springt.“

Dementsprechend ist er auch eingeplant für die morgigen großen Springen, bei denen die Global Champions League- und Tour-Etappe entschieden wird.

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Die weiteren Platzierten

Zweiter hinter Ben Maher wurde der Franzose Nicolas Delmotte, der mit dem zehnjährigen Diamant de Semilly-Sohn Urano de Cartigny ein Pferd reitet, das dem Haras de Clarbec gehört, das früher auch Pénélope Leprevost gesponsert hat. Delmotte hat den Beritt von Leprevost übernommen, so eben auch den von Urano de Cartigny, der nach 35,41 Sekunden ins Ziel kam, ebenfalls ohne Abwurf.

Der dritte im Bunde der fehlerfreien Stechritte war Harrie Smolders auf dem Nabab de Reve-Sohn Zinius. Sie hatten ein bisschen das Pech, erstes Starterpaar im Stechen gewesen zu sein, so dass der Rest des Feldes wusste, es sind 37,75 Sekunden, die zu schlagen sein würden.

Beinahe hätte es noch einen Amazonensieg gegeben durch die US-Amerikanerin Jessica Springsteen. Ihre elfjährige Holsteiner Stute Zecilie v. Acolord flitzte in unglaublichen 34,91 Sekunden durch den Parcours. Doch sie hatten einen Abwurf, Rang vier.

Dank schneller Vier-Fehler-Runden im Normalparcours waren auch zwei deutsche Paare noch im Geld: Philip Houston auf Löwenherz an zehnter und Ludger Beerbaum mit Cool Down an zwölfter Stelle.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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