Partner Pferd Leipzig 2019: Ahlmann zum Siebten!

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Christian Ahlmann und Caribis Z ließen sich feiern vom Leipziger Publikum. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Der Satz mit dem Wohnzimmer ist nicht mehr wirklich neu, aber Christian Ahlmann scheint sich tatsächlich in Leipzig so wohl zu fühlen wie andere in ihrem besten Salon. Er gewann zum siebten Mal das Weltcup-Springen bei der Partner Pferd.

Nachdem Christian Ahlmann 2018 sein Erfolgspferd Taloubet Z mit einem Sieg in Leipzig verabschiedet hat, geht die Ahlmann-Leipzig-Erfolgsstory weiter. Diesmal mit dem zwölfjährigen Schimmelhengst Caribis Z v. Caritano-Canabis Z, gezogen im Gestüt Zangersheide. Dessen Chefin ist bekanntlich Judy Ann Melchior, Ahlmanns Lebensgefährtin, also irgendwie eine Family Affair.

Als letzter von sieben Reitern, die sich mit einer Nullrunde fürs Stechen qualifiziert hatten, konnte Ahlmann die Konkurrenz vorher beobachten, und sehen, wo es am besten lang ging. „Caribis steht ja nicht so oft im Rampenlicht, aber es ist unglaublich, was er für einen guten Job gemacht hat“, strahlte er nach seinem Ritt. „Schade, dass es dieses Turnier nur einmal im Jahr gibt.“ Ahlmann benötigte 40,70 Sekunden für seine Nullrunde und verwies damit den Belgier Francois Jr. Mathy mit dem elfjährigen Numero Uno-Sohn Uno de la Roque auf den zweiten Platz (0/41,49). „Dies war ein wirklich schwerer Kurs“, sagte der Mann, der sieben Sprachen spricht. Dritter wurde der Italiener Lorenzo de Luca auf dem 17jährigen Oldenburger Armitages Boy, einem großrahmigen Braunen mit einem Riesengalopp, aber nicht ganz so fix wie etwas handlichere Modelle…

Ahlmann hat die Führung in der Weltcup-Zwischenwertung 72 Punkten übernommen. Auch Daniel Deusser kann das Ticket nach Göteborg buchen, er wurde nach einem Abwurf im Stechen Vierter mit der schnellsten Zeit, nämlich 39,53 Sekunden. Nur ganz leicht touchierte der elfjährige Fuchshengst Tobago, der schon das Weltcup-Springen in Madrid gewonnen hatte, die oberste Stange eines Oxers da war’s geschehen. Deusser liegt nun mit 64 Punkten auf Rang drei der Punkteliste hinter dem Schweizer Steve Guerdat.

Punkte für Ehning

In Leipzig knapp dahinter, auch schnell wie der Wind (4/39,95), landete Marcus Ehning mit Comme il faut, dem 14-jährigen Sohn zweier Olympiapferde, Ratina Z und Cornet Obolensky, auf Platz fünf. Nach dem Abwurf gab Ehning nochmal Gas, und sicherte sich immerhin 12 WeltcupPunkte, insgesamt 21, was im Moment noch nicht fürs Finale reicht. Aber es gibt ja noch zwei Qualifikationen, in Amsterdam und Bordeaux.

Hinter dem Niederländer Leopold van Asten (4/40,83) auf der 13-jährigen For Pleasure-Tochter Beauty gab Tobias Meyer das Schlusslicht im Stechen. Er riskierte etwas zu viel, ritt eine so enge Wendung auf einen Steilsprung zu, dass die elfjährige Coupe de Coeur-Tochter Queentina beim besten Willen nicht mehr abspringen konnte, weswegen sie die Notbremse zog (8/51,32).

Weitere Platzierungen

Noch im Geld war Maurice Tebbel auf seinem WM-Pferd Don Diarado (Platz neun, ein Abwurf im Umlauf). Zwar konnte Ludger Beerbaum auf Cool Feeling nach einem Abwurf im Umlauf in Leipzig keine Weltcup-Punkte hinzu gewinnen, ist aber mit 38 Punkten, Platz 14, noch in Final-Nähe.

Turnierleiter Volker Wulff konnte sich am Ende wieder über volles Haus an drei Tagen freuen, rund 75.000 Besucher waren an vier Tagen in die Leipziger Messehallen gekommen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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