Peder Fredricson löst Daniel Deußer als Nummer eins der Springreiterwelt ab

EM Springen, Finale Team, Mannschaft

Peder Fredricson und Catch me not S (SWE) bei den Europameisterschaften in Riesenbeck 2021 (© von Hardenberg)

Zum ersten Mal in seiner langen Karriere ist der schwedische Mannschaftsolympiasieger Peder Fredricson die Nummer eins der Weltrangliste.

Fünfmal hat Peder Fredericson an Olympischen Spielen teilgenommen. In Tokio führte er das schwedische Team zu Mannschaftsgold und sicherte sich zudem Einzelsilber mit seinem fantastischen All In. Nun löst Fredricson Daniel Deußer an der Spitze der Weltrangliste ab.

Der 49-jährige Fredricson gegenüber der FEI: „Endlich! Ich kann kaum glauben, dass es wahr ist. Ich war schon so oft nah dran. Das fühlt sich unglaublich gut an!“

Die Nummer eins der Welt zu sein, sei ein Ziel, das er sich vor vielen Jahren gesteckt habe, so Fredricson weiter. „Manchmal hat es sich angefühlt, als würde ich den höchsten Berg der Welt besteigen und war mehrfach kurz davor den Gipfel zu erreichen, bin dann aber doch wieder runtergefallen. Es fühlt sich großartig an, jetzt auf der Spitze zu sein und meine Flagge setzen zu können.“

Es brauche viel mehr als nur gute Pferde zu haben, um das zu schaffen. Man brauche auch gute Besitzer, Pfleger, ein ganzes Team, das sich diesem Projekt mit Leidenschaft und Hingabe widmet. „In dieser Hinsicht ist das meiner Ansicht nach höher zu bewerten als nur ein schweres Springen an einem Wochenende zu gewinnen. Ich bin meinem Team sehr dankbar und wir werden das gemeinsam feiern.“

Die weiteren Plätze

Hinter Fredricson liegt Daniel Deußer nun an zweiter Stelle vor Martin Fuchs (SUI), der Rang drei verteidigen konnte. Auch auf den Plätzen vier und fünf hat sich nichts getan: Scott Brash (GBR) vor Marlon Modolo Zanotelli (BRA).

Steve Guerdat (SUI) arbeitete sich mit seinem Spruce Meadows-Sieg von Rang 10 auf den sechsten Platz vor. Dafür musste Olympiasieger Ben Maher (GBR) weichen und rutschte von Platz sechs auf sieben. Ebenfalls einen abwärts ging es für Henrik von Eckermann (SWE), der nun Achter ist.

Kent Farrington (USA) ist nach Platz 13 im Vormonat als Neunter zurück in den Top Ten. Den Abschluss macht hier Belgiens Jérôme Guery.

Deutsche unter den Top 50

24. (vorher 35.) David Will

16. (18.) Marcus Ehning

17. (33. ) Christian Kukuk

30. (32.) Christian Ahlmann

Die vollständige Liste finden Sie hier.

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