Peelbergen: Großer Preis an Tim Rieskamp-Goedeking

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Es lief für Tim Rieskamp-Goedeking in Peelbergen! (© www.toffi.images.de)

Neues Pferd, neues Glück für Tim Rieskamp-Goedeking im Großen Preis des CSI2* von Peelbergen, Niederlande. Okay, fast neues Pferd. Aber auf jeden Fall feierten die beiden heute ihren ersten gemeinsamen Sieg.

Die Rede ist von dem neunjährigen Hannoveraner Querido v. Quaid-Graf Sponeck, den Tim Rieskamp-Goedeking seit November vergangenen Jahres unter dem Sattel hat. Übernommen hat er ihn von Sven Fehnl, der ihn bislang für den Stall von Ignaz Berger vorstellte. Schon mit Fehnl konnte sich Querido mehrfach gut platzieren. Aber für einen internationalen Sieg hatte es bislang noch nicht gereicht. Aber heute!

Querido und Tim Rieskamp-Goedeking waren eines von nur vier Paaren im zehnköpfigen Stechen, das gegen die Uhr fehlerfrei blieb. Bei 38,14 Sekunden stoppte die Uhr, Bestzeit der Nuller, Sieg.

Zweite wurde mit 38,38 Sekunden die Britin Chloe Winchester auf Stenhaga Tulip Tattoo v. Caressini L, gefolgt von Kevin Beerse (NED) auf Gilona AO v. Zavall (0/40,30).

Ebenfalls platziert war zum einen Carsten-Otto Nagel, der die elfjährige Lord Z-Tochter L’Esperance auf Rang sieben ritt, und Tom Sanders mit Colarde E v. Chacco Blue als Neunter. Beide hatten einen Abwurf im Stechen.

Noch im Geld, aber nicht im Stechen dabei waren mit einem Zeitstrafpunkt in Runde eins Elisabeth Meyer und der Cornet Obolensky-Sohn Chicago. Felix Haßmann und Chaccinus lieferten die schnellste Vier-Fehler-Runde im Normalparcours und waren damit als 14. ebenso noch im Geld, wie der direkt dahinter platzierte Gerrit Nieberg mit Ben.

Ebenfalls für den Großen Preis qualifzieren konnten sich Michael Jung und die For Contest-Tochter Filippa K, die Jung derzeit für Marcus Ehning reitet. Sie hatten zwölf Strafpunkte in Runde eins.

Weitere deutsche Erfolge

Im Finale der Kleinen Tour über 1,35/1,40 Meter war kein Vorbeikommen an der Norwegerin Oda Charlotte Lyngvaer mit Goaniata. Am dichtesten dran waren Sophie Hinners und Hendrick’s, Platz zwei.

Einen richtig guten Lauf hatte dieses Wochenende auch Felix Haßmann, der beispielsweise heute morgen mit dem Nabab de Reve-Sohn Fixit das 1,40 Meter Zwei-Phasen-Springen auf Rang zwei beendete, im Hauptspringen am Freitag auf Chaccinus Vierter war und in der Qualifikation für das Finale der Mittleren Tour einen Doppelerfolg mit Balance und Panther für sich verbuchen konnte, als er die Plätze eins und zwei belegte.

Apropos Hauptspringen am Freitag – hier siegte die Deutsche Amazonen-Meisterin Angelique Rüsen auf Atomic Z und Katrin Eckermann war mit Cornwell Dritte.

Alle Ergebnisse aus Peelbergen finden Sie hier.

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