Riders Masters Cup, die Dritte – Europa-Shortlist steht, zwei Deutsche dabei

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Der neu ins Leben gerufene Riders Masters Cup, bei dem US-Reiter gegen die Europäer antreten, geht am 1. Dezember in Paris in die dritte Runde. Europas Equipechef Philippe Guerdat hat seinen engsten Kandidatenkreis für den Showdown schon benannt.

Unter anderem hat Philippe Guerdat seinen Sohn Steve nominiert, Olympiasieger 2012, Bronzemedaillengewinner bei den Weltreiterspielen in Tryon. Er ist nicht der einzige Olympionike auf der Liste des Schweizers, der es immer abgelehnt hat, für sein Land zu arbeiten, eben weil sein Sohn einer der besten Springreiter des Landes ist. Stattdessen ist Guerdat für die Geschicke der französischen Mannschaft zuständig.

Und auch aus deren Reihen hat er einen Reiter benannt: Mannschaftsolympiasieger Kevin Staut, der in Rio Gold mit dem Team holte. Mit Ben Maher steht noch ein weiterer olympischer Goldmedaillengewinner mit dem Team (2012 in London) auf der Liste – und noch dazu einer, der gerade in dieser Saison herausragend unterwegs ist, wie er gerade am Wochenende wieder bewiesen hat.

Die Niederlande werden vertreten durch den Mannschaftsweltmeister 2014, Maikel van der Vleuten. Aus Deutschland hat Philippe Guerdat die beiden Weltcup-Sieger von 2011 bzw. 2014auf seiner Liste, Christian Ahlmann und Daniel Deußer.

Darüber hinaus kalkuliert er mit dem Spanier Eduardo Alvarez Aznar, jüngst Weltcup-Sieger in Helsinki, und mit dem Italiener Lorenzo de Luca, hoch erfolgreicher Stallkollege von Daniel Deußer bei den Stephex Stables.

Ein weiterer Reiter rekrutiert sich aus der Generation U25. Das wird entweder Harry Charles aus Großbritannien, Sohn von Ben Mahers Mitreiter im Goldteam von London 2012, Peter Charles, oder aber der Franzose Edward Levy.

Aus dieser Liste muss Guerdat fünf Reiter auswählen. Am 28. November muss er sich entschieden haben. Am selben Tag, wird dann ausgelost, wer am 1. Dezember bei den Longines Masters in Paris gegen wen reitet.

Zweimal waren die besten Springreiter der Welt aus den USA und aus Europa bisher aufeinander getroffen. Beide Male siegten die Europäer.

Der Modus

Jeweils fünf der besten US-Reiter treten gegen fünf der besten europäischen Reiter an. Geritten werden zwei Umläufe, der erste über 1,50 Meter, der zweite über 1,45 Meter. Runde eins entspricht dem ersten Umlauf eines Großen Preises, gewertet werden Fehler und Zeit. Die Reiter treten jeweils in einem Duell gegeneinander an – der jeweilige Sieger holt einen Punkt für sein Team.

In Runde zwei werden für jeden Abwurf drei Sekunden zu der benötigten Zeit hinzuaddiert. Hier können die Reiter auch ein anderes Pferd wählen, z.B. eines, das eher für schnelle Springen gemacht ist. Der Reiter, der hier sein Duell gewinnt, sammelt zwei Punkte für seine Mannschaft.

Weitere Infos: www.ridersmasterscup.com

 

 

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