Riesenerfolg in Miami: Katrin Eckermann und Cala Mandia gewinnen Großen Preis

Neun Jahre jung ist Katrin Eckermanns Capistrano-Tochter Cala Mandia. Ihr großes Talent hat sie schon bei diversen Gelegenheiten unter Beweis gestellt. Aber mit dem heutigen Ergebnis beim Global Champions Tour-Grand Prix in Miami hatte bestimmt auch Eckermann nicht gerettet.

Wobei Katrin Eckermann am besten wissen dürfte, wie viel Talent Cala Mandia hat. Schließlich hat sie die Stute selbst von Klasse L bis zur internationalen Fünf-Sterne-Reife ausgebildet, stellte sie beim Bundeschampionat und den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde vor. International sind sie aktuell die Nummer 1625 der Weltrangliste der Reiter-Pferd-Kombinationen im Springsport. Aber in Miami waren sie die Nummer eins – und das im ersten Anlauf, denn es war das erste Mal, dass die Stute einen Global Tour-Grand Prix ging.

Sie waren eines von sechs Paaren im Stechen, von denen wiederum vier strafpunktfrei gegen die Uhr blieben. Cala Mandia uneinholbare Zeit: 34,58 Sekunden. Damit sicherte sie ihrer Reiterin 100.000 Euro sowie einen Platz im Global Champions Tour Super Grand Prix.

Zufall? Nein. Die beiden waren dieses Wochenende in bestechender Form. In der vorangegangenen zweiten Wertungsprüfung der Global Champions League waren sie bereits Zweite gewesen.

Zweiter im Großen Preis wurde der Ire Shane Sweetnam auf dem Rheinländer Alejandro v. Acorado’s Ass (35,73). Dritter wurde Belgiens Supertalent Gilles Thomas im Sattel der elfjährigen BWP-Stute Luna van het Dennehof v. Prince van de Wolfsakker (36,04).

Der vierte im Bunde der Nuller war der Deutsche Meyer mit seinem KWPN-Wallach Greatest Boy-H v. Carrera VDL, der seinem Namen einmal mehr Ehre gemacht hat.

Für die anderen deutschen Reiter endete der Große Preis mit dem ersten Umlauf. Christian Kukuk und Mumbai hatten acht Fehler, Christian Ahlmann und Mandato van de Neerheide hatten zwölf Strafpunkte auf dem Konto, ebenso wie Ludger Beerbaum und Mila.

Berlin Eagles gewinnen Global League

In der Global Champions League war der Stall Beerbaum als „Berlin Eagles“ das Maß der Dinge. Christian Kukuk auf Mumbai und sein Chef Ludger Beerbaum mit Mila waren in allen Wertungen null. Das gelang keinem anderen Team und damit war ihnen die Etappe sicher.

Platz zwei ging an Madrid in Motion mit Maikel van der Vleuten auf seinem Olympiabronzepferd Beauville Z und Eduardo Alvarez Aznar im Sattel von Bentley de Sury.

Dahinter reihten sich die Rome Gladiators ein, die zu dritt am Start waren mit Nina Mallevaey auf Eric Lamazes einstigem Toppferd Chacco Kid, Zoe Conter im Sattel von Dawa van de Greenbay Z und Shane Breen mit Ipswich.

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