Rodrigo Pessoas Weltmeister Lianos stirbt mit 32 Jahren

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Rodrigo Pessoa und Lianos (© Toffi)

Nach hoch erfolgreicher Sportkarriere und langer glücklicher Rentnerzeit verstarb das Weltklasse-Springpferd Lianos von Rodrigo Pessoa.

32 Jahre alt wurde Lianos, ein Holsteiner Landlord-Sohn, der mit drei Reitern international für Furore sorgte. Der erste war Jos Lansink. Der ritt damals für Lianos‘ Besitzer Hans Horn. Zusammen gewannen die beiden z.B. die Großen Preise in ’s-Hertogenbosch und Zürich. Als Jos Lansink zum Gestüt Zangersheide wechselte, verkaufte Hans Horn Lianos an den Italiener Vittorio Orlandi. Bei dem war er auch bis zum Schluss zuhause.

Nach dem Verkauf hatte zunächst der Italiener Gianni Govoni das Glück, Lianos reiten zu dürfen. Aber Ende 1997 übernahm dann Rodrigo Pessoa die Zügel. Dessen Spitzenpferd war damals eigentlich der sehr speziell springende Tomboy gewesen. 1998 standen dann die Weltreiterspiele in Rom auf dem Turnierplan und Pessoa hatte die Wahl, wenn er dort reiten wollte. Er entschied sich für Lianos und wurde mit 25 Jahren der jüngste Weltmeister aller Zeiten.

Das war allerdings mitnichten der einzige Erfolg des Paares. Allein zweimal, 2000 und 2001, gewannen sie den Großen Preis von Spruce Meadows. Hinzu kamen zwei Siege und Genf und der Preis von Europa in der Aachener Soers sowie Siege in Amsterdam, Rotterdam, Falsterbo, Verona und und und.

2004 wurde Lianos aus dem Sport verabschiedet. Fortan verbrachte er seinen Ruhestand bei seinem Besitzer Vittorio Orlandi, wo er nun auch verstarb.

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