Roeser: Belgische Springreiter holen Luxemburger Nationenpreis

FEI Nations Cupª Jumping Roeser LUX

Catherine Van Roosbroeck und Gautcho Da Quinta legten mit zwei Null-Fehler-Runden den Grundstein für Belgiens Nationenpreissieg beim CSIO3* in Roeser, Luxemburg, 2017 (© Henri Schwirtz/FEI)

Für die deutschen Springreiter lief es gestern im Drei-Sterne-Nationenpreis von Roeser, Luxemburg, alles andere als gut. Grund zur Freude hatten hingegen die Belgier. Und der heutige Tag dürfte zumindest zwei Reiter des deutschen Teams wieder versöhnt haben.

Der Sieg ging an die von Peter Weinberg gecoachten Belgier. Sie kamen auf insgesamt sechs Strafpunkte. Catherine van Roosbroeck und der elfjährige Cicero-Sohn Gautcho da Quinta trugen zwei fehlerfreie Runden zum Mannschaftsergebnis bei. Nicola Philippaerts war mit dem zehnjährigen Coronado-Sohn Harley vd Bisschop in der ersten Runde nach zwei Abwürfen das Streichergebnis, ließ aber im zweiten Umlauf alles liegen. Die sechs Fehler kamen von Dominique Hendrickx auf Bacardi Les Hauts (v. Rexar du Houssoit) in Runde zwei. Da traten Wilm Vermeir und Iq van het Steentje v. Toulon gar nicht mehr an, nachdem sie im ersten Umlauf strafpunktfrei geblieben waren.

Der zweite Platz wurde zur Beute der Gastgeber. Sie waren angetreten mit Christian Weier auf Global v. Nabab de Reve (0/4), Voctor Bettendorf mit Sorbier Blanc v. Jericho Pierreville (12/8), Charlotte Bettendorf und Queltis v. Helios de la Cour II (4/0) sowie Marcel Ewen und Excenel V v. Thunder dan de Zuuthoeve (0/1). Insgesamt sammelte das Team neun Strafpunkte.

Nur einen mehr hatten die von Karl Schneider trainierten Reiter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Abdulla Mohd al Marri mit Sama Dubai v. Stakkato (0/0), Abdullah Humaid al Muhairi auf Cha Cha Cha v. Chacco Blue (5/16), Mohammed Ghanem al Hajri auf Pour le Poussage v. Polytraum (4/0) sowie Scheich Majid al Qassimi im Sattel von Celtion v. Veron (5/1). Der 14-jährige Westfale Pour le Poussage war übrigens einst hoch erfolgreich unter anderem mit Katharina Offel und Tobias Meyer. Offiziell gehört er noch dem Russen Vladimir Tuganov, der ihn selbst geritten hat. Seit ein paar Wochen sitzt nun sein neuer Reiter im Sattel.

Deutsche Ergebnisse

Das deutsche Team um Equipechef Tjark Nagel kam mit 20 Fehlern im ersten Umlauf diesmal nicht über Runde eins hinaus. Rolf Moormann und sein DM-Pferd Samba de Janeiro schlugen sich noch tapfer mit vier Fehlern. Angelique Rüsen und der Colorit-Sohn Carlson – übrigens wie sein berühmter Vater im Besitz von Klaus Isaak – bildeten mit zwölf Fehlern das Streichergebnis. Harm Lahde und die Heartbreaker-Tochter Oak Grove’s Heartfelt sammelten ebenso acht Strafpunkte wie Marcel Marschall und Utopia.

Gerade letzterer konnte sich dafür heute mit einem dritten Platz im wichtigsten Samstagsspringen trösten. Da saß er allerdings im Sattel der Cicero Z-Tochter Ginnis van’t Geyzeven.

Zuvor war Harm Lahde in einem weiteren der Drei-Sterne-Springen Zweiter geworden auf dem erst siebenjährigen Nabab de Reve-Sohn Oak Grove’s New York.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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