Rom: Henrik von Eckermann holt den Großen Preis der italienischen Hauptstadt

Henrik von Eckermann nach seinem Sieg im Großen Preis von Rom 2015. Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass der Schwede bei dem Traditionsturnier auf Cantinero siegreich war.

Glückwünsche für Henirk von Eckermann und Cantinero nach dem Sieg im Großen Preis von Rom 2015. (© CSIO Roma / Proli)

Ludger Beerbaums Bereiter Henrik von Eckermann ist der zweite Schwede (nach Lisen Bratt im Jahr 2000), der in der langen Turnierhistorie des CSIO Rom auf der Piazza di Siena den Großen Preis gewinnen konnte. Am Pfingstsonntag verdiente er auf dem BWP-Wallach Cantinero 50.000 Euro und schlug den Weltmeister.

Das Springen hatte es wirklich in sich. Nur vier Paare bewältigten den von Uliano Vezzani gestalteten Parcours ohne Strafpunkte. Von Eckermann und sein 13-jähriger Cento-Cash-Sohn gehörten dazu. Drei weitere Paare hatten einen Zeitstrafpunkt. Zusammen mit den sechs schnellsten Vier-Fehler-Ritten zogen sie in den zweiten Umlauf ein. Henrik von Eckermann und Cantinero ließen auch diesmal alle Stangen liegen, hatten aber einen Zeitstrafpunkt. Da jedoch alle weiteren Paare, die im ersten Umlauf ebenfalls fehlerfrei geblieben waren, in Runde zwei einen Abwurf produzierten bzw. diejenigen, die beim zweiten Auftritt fehlerfrei geblieben waren, schon mit vier Fehlern behaftet in die zweite Runde gestartet waren, fiel von Eckermanns Zeitstrafpunkt nicht ins Gewicht.

Platz zwei ging an die beiden holländischen Weltmeister, Jeroen Dubbeldam und Zenith, dem elfjährigen KWPN-Wallach v. Rash R-Fuego du Prelet. Hier gab es in beiden Umläufen je einen Zeitstrafpunkt. Dubbeldams Teamkollege Maikel van der Vleuten hatte für den Großen Preis Arera C gesattelt, eine zehnjährige ebenfalls beim KWPN eingetragene Indoctro-Voltaire-Tochter. Hier kamen unter dem Strich drei Strafpunkte für Zeitüberschreitung zusammen.