Rom: Kent Farringtons zweiter Streich

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Kent Farrington und Creedance (© Simone Ferraro)

Ehe es morgen um den „richtigen“ Großen Preis auf der Piazza di Siena in Rom geht, stand heute erstmal der „Small Grand Prix“ auf dem Programm, der so small gar nicht war mit einem 1,55 Meter-Parcours. Unschlagbar war einmal mehr Kent Farringtons Creedance.

Ganze 13 Paare hatten das Stechen um diesen kleinen Großen Preis beim CSIO5* in Rom erreicht. Die zwölf Konkurrenten hatten nicht den Hauch einer Chance gegen Kent Farrington (USA) und seinen 14-jährigen Lord Z-Sohn Creedance. Der blütige Fuchs ließ nicht nur alle Stangen in den Auflagen, er war mit 35,66 Sekunden auch eine Sekunde schneller als das zweitschnellste Paar, das allerdings ohnehin einen Abwurf hatte: Emanuele Gaudiano und Chalou, die damit Sechste wurden.

Trotzdem ging Rang zwei nach Italien dank Lorenzo de Luca mit Halifax van het Kluizeboes v. Heartbreaker (0/37,30). Dritter wurde Gregory Wathelet, der gestern die Belgier noch zum Nationenpreis-Sieg geführt hatte und heute auf Picobello Full House Ter Linden Z saß (0/38,22).

Für Kent Farrington und Creedance war dies schon der zweite Sieg in Rom nach dem am Donnerstag. Darauf angesprochen, wie er die Selbstsicherheit seines Pferdes erhalte, sagte Farrington: „Creedance ist von Natur aus sehr selbstbewusst, ich manage ihn einfach so gut ich kann. Er will schon von sich aus immer schnell gehen. Meine Aufgabe ist es daher, ihn nicht zu schnell werden zu lassen.“

Auch seine Taktik im Stechen sei einfach: „Ich halte mich einfach an seinen Plan. Da ist es ziemlich egal, was die anderen machen. Er hat seinen Rhythmus und wenn ich einen guten Job mache, seinen Plan zu verfolgen, ist es normalerweise so, dass wir nahe dran sind am Sieg oder dass wir gewinnen.“

Demzufolge hat er heute wohl einmal mehr einen guten Job gemacht.

Von den deutschen Paaren hatte keines das Stechen erreicht. Kendra Claricia Brinkop mit Malibu de Muze und Marcus Ehning auf Funky Fred hatten jeweils einen Abwurf. Acht Fehler wurden es bei David Will und Quentucky Jolly.

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