s-Hertogenbosch: Erneuter Doppelerfolg für deutsche Springreiter

Marcus Ehning und Cornado

(© Marcus Ehning und Cornado)

Letzte Woche waren es Ludger Beerbaum und Daniel Deußer in Doha, diesmal Marcus Ehning und Hans-Dieter Dreher, die in einem CSI5*-Grand Prix für eine deutsche Doppelspitze sorgten, dem Rolex Grand Prix von ’s-Hertogenbosch.

Für Marcus Ehning war der Sieg heute in ’s-Hertogenbosch umso wertvoller, als da es der erste mit dem 13-jährigen westfälischen Landbeschäler Cornado war seit der Verletzungspause des Cornet Obolensky-Sohnes im vergangenen Jahr. Eigentlich ist der Schimmel nicht als Speedpferd bekannt, aber heute hat er es allen gezeigt. Nur vier der zwölf Paare im Stechen blieben auch gegen die Uhr ohne Abwurf. Cornado lieferte die zweitschnellste Zeit ingsesamt: 41,82 Sekunden. Das bescherte seinem Reiter ein Preisgeld von 123.750 Euro.

Am dichtesten dran war Hans-Dieter Dreher mit seinem Holsteiner Contender-Sohn Cool and Easy. Die beiden nahmen den holländischen Olympiakandidaten Willem Greve und Carambole (Holsteiner v. Cassini) vier hundertstel Sekunden ab. Cool and Easy benötigte 42,25 Sekunden, Carambole 42,29 Sekunden. Damit wiederholten Ehning und Dreher den Erfolg der deutschen Springreiter von der Vorwoche in Doha. Nur, dass da auch Rang drei deutsch besetzt gewesen war, durch Christian Ahlmann.

Der hatte heute mit Taloubet v. Galoubet A fünf Strafpunkte im ersten Umlauf und hatte daher mit dem Stechen nichts mehr zu tun. Anders Daniel Deußer. Er wurde Sechster mit seinem Championatspferd Cornet d’Amour v. Cornet Obolensky. Doha-Sieger Beerbaum hatte heute Colestus gesattelt, seinen Cornet Obolensky-Nachkommen, der in Runde eins eine Stange mitnahm. Bei Marco Kutscher und Chaccorina v. Chacco-Blue kamen 13 Fehler zusammen.

Die vollständige Ergebnisliste finden Sie hier.