Shanghai: Kutscher Zweiter, Ahlmann führt GCT-Ranking an

Abdullah Al Sharbatly und Tobalio (© Stefano Grasso/GCT)

Ausgerechnet am letzten Hindernis des Großen Preises der Global Champions Tour-Etappe in Shanghai verloren Christian Ahlmann und Colorit den Sieg. Den holte sich am Ende Abdullah Al Sharbatly.

Zwei Pferde vom selben Vater auf den Plätzen eins und zwei – das hat man nicht oft. Und wenn, dann sind es meist Kinder des Cornet Obolensky. Nicht so in Shanghai. Der Sieger Abdullah Al Sharbatly hatte seinen inzwischen 16-jährigen KWPN-Wallach Tobalio gesattelt. Marco Kutscher saß auf seinem Spitzenpferd, dem 14-jährigen KWPN-Hengst Van Gogh. Beide stammen ab v. Numero Uno und gehen damit auf dem großen Landgraf zurück.

Marco Kutschers Van Gogh war in Shanghai zum ersten Mal seit einer fast dreimonatigen Pause am Start, die er für den Deckeinsatz genutzt hatte. Er hat nichts verlernt. Unter seinem Reiter drehte er eine Bilderbuchrunde im Stechparcours und nahm den Pferden vor ihm rund eine Sekunde ab. Bei 42,27 Sekunden stoppte die Uhr. Noch deutlich schneller unterwegs (40,68 Sekunden) waren Christian Ahlmann und Colorit v. Coriano. Aber ausgerechnet am letzten Hindernis fiel die Stange, so dass aus dem zum Greifen nahen Sieg Rang fünf wurde.

Nur noch ein Paar konnte Kutscher und Van Gogh noch gefährlich werden: Abdullah Al Sharbatly für das Königreich Saudi-Arabien auf Tobalio. Und es gelang den beiden tatsächlich, noch ein bisschen schneller zu sein. Bei 41,97 Sekunden flogen sie durch die Lichtschranke und hatten damit das Preisgeld von 160.000 Euro für den Sieger in der Tasche.

Dritter wurde am Ende der Niederländer Marc Houtzager  auf dem erst neunjährigen holländischen Quidam de Revel-Sohn Calimero (0/43,26)

Ludger Beerbaum hatte mit Chaman in der zweiten Runde aufgegeben. David Will und Mic Mac du Tillard kassierten im ersten Umlauf zwei Abwürfe. Bei Andreas Kreuzer und Zerafina wurden es zwölf Fehler. Kathi Offel gab mit Sky Fly im ersten Umlauf auf. In der Gesamtwertung liegt Christian Ahlmann weiterhin einsam in Führung.

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