Spaniens Mannschaftsaufstellung für die WM der Springreiter

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Sergio Alvarez Moya (© Getty Images)

Der spanische Reitverband hat die Paaren ausgewählt, die Mitte August nach Herning zur WM der Springreiter dürfen.

Drei der vier Reiter für Herning waren auch dabei, als Spanien Platz sieben bei der Europameisterschaft in Riesenbeck 2021 belegte. Neu im Team, aber dennoch einer der erfahrensten und besten Reiter, die Spanien hat, ist Sergio Alvarez Moya. Die gesamte Mannschaft setzt sich wie folgt zusammen:

  • Eduardo Álvarez Aznar und Bentley de Sury (SF, 11, Sunday de Riverland – Calvaro). Das Paar belegte im Mai Platz neun im Großen Preis beim CSIO 5* in Rom und hatte nur einen Zeitfehler im Großen Preis der Global Champions Tour-Etappe von Paris Ende Juni. Mit Rokfeller de Pleville du Bois Margot nahm Eduardo an den zwei letzten Weltmeisterschaften der Springreiter teil. Bei der EM in Riesenbeck stellte der 38-Jährige die Stute Legend vor. Für Bentley de Sury, der erst seit Ende letzten Jahres unter dem Sattel von Álvarez Aznar ist, wird Herning das erste internationale Championat. Mit der Kanadierin Kyle Timm nahm er allerdings im Oktober an dem ersten Umlauf des Nationenpreis-Finales in Barcelona teil, den er mit neun Punkten beendete.
  • Manuel Fernández Saro und Jarlín de Torres (CDE, 11, Jarnac – Calvaro). Sie waren Ende Juni doppelnull im Nationenpreis beim Halbfinale der EEF Serie in Deauville. In ihren letzten zwei Großen Preisen auf 1,60 Meter-Niveau hatte das Paar einen Abwurf, konnte aber den zweiten Platz in einem 1,55 Meter-Großen Preis bei einem CSI 4* in Opglabbeek Mitte Juni erreichen. Der 47-jährige und der Wallach waren letztes Jahr, der ersten Saison des Dunkelbraunen auf höchstem Niveau, auf Anhieb 20. der Europameisterschaft. Das ist bisher in einem internationalen Championat das beste Ergebnis von Manuel Fernández Saro, der aber schon zweimal an Welt- und fünfmal an Europameisterschaften teilgenommen hat.
  • Ismael García Roque und La Costa (BWP, 11, Gitano van Berkenbroeck-Calvino Z). Sie waren fehlerfrei im ersten Umlauf des Großen Preises beim CSI4* von La Coruña. Doch da die Stute ein Eisen verloren hatte, verzichtete der 40-Jährige auf das Stechen. Die Fuchsstute hat ihre internationale Karriere unter dem Sattel der Niederländerin Vicky van de Poel begonnen, mit der sie bis auf 1,55-Niveau gesprungen ist. Ehe sie zu ihrem jetzigen Reiter kam, wurde sie auch schon von Jos Verlooy, Emma Stoker und Iñigo Loper de la Osa geritten.
  • Sergio Álvarez Moya und Alamo. Die beiden waren das Siegerpaar im Großen Preis des CSI4* in La Coruña. Beide haben Erfahrung bei Championaten. Sergio Alvarez Moya (37) war bei drei WMs am Start sowie bei den Olympischen Spielen in Rio und sechs Europameisterschaften. Eine Medaille hat er bislang allerdings noch nicht gewonnen.
    Alamo war schon hoch erfolgreich, ehe er von dem Fußballstar Sergio Ramos für Álvarez Moya erworben wurde. Mit Steve Guerdat gewann der 14-jährige KWPN-Wallach v. Ukato das Weltcup-Finale 2019. Danach ging er erst einmal recht glücklos unter seinem mexikanischen Besitzer und kurzzeitig mit Daniel Bluman (ISR), ehe schließlich im Februar 2021 Sergio Álvarez Moya die Zügel übernahm und direkt durchstartete. Gleich im ersten Großen Preis waren sie platziert, den zweiten gewannen sie. An einem Championat haben sie aber noch nicht zusammen teilgenommen. Möglicherweise aber ein Paar, mit dem man in Herning rechnen muss!

Reservisten sind Santiago Núñez Riva und Valentino de Hus Z.