Spring MET 2017: Janne Friederike Meyer-Zimmermann Schnellste

Janne Friederike Meyer und Goya

Janne Friederike Meyer-Zimmermann gehört unter anderem zum Nationenpreisteam in La Baule (FRA)

Janne Friederike Meyer-Zimmermann ließ die Konkurrenz hinter sich beim CSI2*-Grand Prix im Rahmen der Spring Mediterranean Equestrian Tour in Oliva (ESP) und siegte mit Abstand auf Goja. Zweiter wurde der Belgier Constant van Paesschen vor Gerco Schröder (NED).

Die erste Woche der Spring MET in Oliva (ESP) endete mit einem Sieg für Janne Friederike Meyer-Zimmermann. In einem schnellen Stechen ließ die Norddeutsche die Konkurrenz mit 45,31 Sekunden hinter sich. Für den CSI2*-Grand Prix sattelte sie den elfjährigen Wallach Goja und ritt im Stechen frei nach dem Motto: nur vorne gibt es Geld. „Goja war grandios. Ich hab ihn eigentlich nicht mit zur ME-Tour genommen, um zu gewinnen. Er sollte einfach nett in die grüne Saison starten. Aber dann packte mich der Ehrgeiz als ich die anderen guten Reiter und Pferde gesehen hab. Ich wusste, entweder ich reite kein Stechen oder ich reite es und bleibe fehlerfrei in einer schlechten Zeit oder ich reite es und versuche etwas Verrücktes um zu gewinnen“, erklärte Janne Friederiker Meyer-Zimmermann. Mit Wendungen, die auf einen Tellerrand gepasst hätten, konnte die Amazone den Belgier Constant van Paesschen und seinen Holsteiner Compadre van de Helle mit 3,66 Sekunden Vorsprung abhängen. Dritter wurde der Niederländer Gerco Schröder. Mit Glock’s Lausejunge blieb er strafpunktfrei im Stechen, brauchte aber 49,32 Sekunden.

Hommage an Goja und Saisonplanung

Auch wenn sich Janne Meyer-Zimmermann vorher ausmalte, wie sie als Schnellste ins Ziel käme, zeigte sie sich am Ende doch überrascht. „Goja ist eigentlich nicht der Schnellste und es fühlte sich nichtmal schnell an. Ich war über die Zeit selber überrascht. Er ist ein sehr spezielles Pferd. Er mag keine anderen Pferde, ist manchmal in Warm Up-Springen schwierig und hasst Musik sowie Siegerehrungen. Dennoch gibt es keinen Parcours auf der Welt, den ich ihm nicht zutrauen würde“, schwärmt die Springreiterin. Nach Spanien ist sie mit insgesamt sieben Pferden gereist um sich bei gutem Wetter und viel Sonnenschein an die grüne Saison zu gewöhnen. Für den Rest der Saison stehen Global Champions Tour, Global Champions League sowie diverse Nationenpreise auf der Liste. „Hauptziel sind aber die Europameisterschaften in Göteborg.“