St. Tropez: Steve Guerdat gewinnt beide Großen Preise, Deußer Fünfter

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Steve Guerdat und Victorio des Frotards in Grimaud 2020, als sie schon einmal einen der 5*-Großen Preise gewannen. (© Hubside/Marco Villanti)

Was für ein Sonntag für Steve Guerdat beim CSI5*/2* in Grimaud im Golf von St. Tropez. Der Schweizer Olympiasieger gewann beide Großen Preise. Gut platziert war auch Daniel Deußer.

Im Fünf-Sterne-Grand Prix hatte Steve Guerdat den Selle Français-Wallach Victorio des Frotards gesattelt. Neun Paare erreichten das Stechen, darunter Peder Fredricson (SWE) mit Christian K, Simon Delestre (FRA) auf Chesall, Laura Kraut (USA) mit Confur und Daniel Deußer im Sattel von Casallvano. Diese fünf machten das Springen denn auch unter sich aus.

Steve Guerdats zwölfjähriger Barbarian-Sohn lieferte in 40,28 Sekunden die schnellste Runde aller Teilnehmer im Stechen, auch jenen mit Fehlern. Kaum langsamer waren Peder Fredricson und sein Namelus R-Sohn Christian K: Platz zwei mit 40,42 Sekunden. Simon Delestre und sein inzwischen 16-jähriger Holsteiner Casall-Sohn Chesall reihten sich mit 42,94 Sekunden an dritter Stelle ein vor Kraut und ihrem ebenfalls in Schleswig-Holstein gezogenen Confu (v. Contact Me, 43,17). Und noch ein Holsteiner auf Rang fünf: Daniel Deußers Casallvano v. Casall, der nach 44,84 Sekunden im Ziel war.

Das zweite deutsche Paar, Hans-Dieter Dreher auf Elysium, verpasste das Stechen nach einem Abwurf im Normalparcours.

Familienerfolg im kleinen Großen Preis

Im Großen Preis der Zwei-Sterne-Tour über 1,45 Meter ritt Guerdat die ebenfalls französisch gezogene Stute Ulysse des Forets, die auf diesem Niveau schon zweimal den Großen Preis in Grimaud gewinnen konnte. Gestern folgte Nummer drei. In 39,32 Sekunden galoppierte die Stute an die Spitze.

Komplettiert wurde der Guerdat’sche Familienerfolg durch Rang drei von Fanny Skalli, Steve Guerdats französischer Ehefrau und Mutter der gemeinsamen Tochter, die die Cardento-Tochter Jonka-A in 40,25 Sekunden über den Parcours ritt.

Zwischen diesen beiden reihte sich mit Guillaume Roland Billecart auf Ustica des Luthiers (v. Kashmir van Schuttershof) ein weiterer Franzose an zweiter Stelle ein (39,95).

Unter den Platzierten war auch Daniel Deußer mit der zwölfjährigen Jasmien van de Bisschop v. Larino. Die Belgierin hatte ein Jahr pausiert. Grimaud war seither erst ihr drittes Turnier. Mit einem Zeitfehler belegte sie Rang 13.

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