Stuttgart: Hans-Dieter Dreher räumt ab!

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Unschlagbar gut heute in Stuttgart: Hans-Dieter Dreher und Prinz. (© Facebook.com/stuttgartgermanmasters)

Und zwar Schleifen und keine Stangen! Nach Platz zwei im Springen um den German Master sicherte sich Hans-Dieter Dreher heute zum Abschluss des Samstags den Sieg in der wichtigsten Prüfung des Tages.

Bereits gestern am späten Abend wurden die German Masters der Springreiter ausgetragen. Ganz vorne stand zum ersten Mal in dieser Prüfung der Schweizer Martin Fuchs, dem zur Zeit alles zu gelingen scheint. Und das nicht nur Paradepferd Clooney.

Gestern verhalf ihm der 12-jährige Selle Francais-Wallach Tam Tam du Valon zum Sieg im dreiköpfigen Stechen des German Masters-Springens. Die beiden sind ein neues Paar und waren erst vergangenes Wochenende in Verona schon einmal nicht zu schlagen gewesen. Gesucht und gefunden, muss man da wohl sagen! In 33,26 Sekunden flog Fuchs zu seinem neuen Auto mit Stern, das es für den Sieger gab.

Hans-Dieter Dreher wurde Zweiter im Sattel von WM-Reservistin Berlinda. Die elfjährige ZfdP-Stute v. Berlin kam nach fehlerfreien 33,72 Sekunden ins Ziel.

Nummer drei im Stechen war Daniel Deußer mit seiner neunjährigen Zukunftshoffnung Killer Queen. Die Eldorado van de Zeshoek-Tochter, Siegerin im Preis von NRW 2019, hatte einen Abwurf im zweiten Umlauf, aber die Zeit von 34,37 Sekunden hätte diesmal sowieso noch nicht gerreicht, um an den Kollegen vorbeizuziehen.

Toller Erfolg für Finja Bormann (wieder einmal!): Mit Spitzenpferd A crazy son of Lavina wurde sie Sechste dank der drittschnellsten Vier-Fehler-Runde im ersten Umlauf. Philipp Weishaupt auf Volver de la Vigne und Christian Ahlmann mit Ailina folgten ihr auf den Fersen.

Triumph für Dreher

Nachdem den Tag vor allem die Dressurreiter und die Fahrer im Mittelpunkt des Interesses bei den German Masters standen, ging es heute Abend für die Springreiter zur Sache in einem weiteren 1,55 Meter-Springen mit zwei Umläufen.

Elf Paare aus Runde eins traten noch einmal an. Zweimal null blieben fünf Reiter-Pferd-Kombinationen. Allen voran Hansi Dreher und der elfjährige Hannoveraner Perigueux-Sohn Prinz, die in 37,86 Sekunden zum Sieg sprangen.

Dabei ließen sie den Weltranglisten-Ersten, Steve Guerdat, auf Victorio des Frotards, Pius Schwizer mit Cas (beide SUI), Eduardo Alvarez Aznar (ESP) im Sattel von Seringat und – mal wieder – den Europameister und frisch gebackenen German Master Martin Fuchs hinter sich.

Zweitbester Deutscher war Markus Brinkmann im Sattel der neunjährigen Holsteiner Stute Callas v. Cardenio. Über eine weitere Platzierung konnte sich Christian Ahlmann mit Dominator Z auf dem neunten Platz freuen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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