Stuttgart: Pius Schwizer und seine „Traumpferde“ räumen ab

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Pius Schwizer und About a Dream auf dem Weg zum Sieg in der zweiten Qualifikation für den Stuttgart German Master 2018. (© Stuttgart German Masters)

Gestern war der Schweizer mit Living the Dream siegreich gewesen, heute war die neunjährige About a Dream dran in der Qualifikation für den Stuttgart German Master 2018.

Der 56-jährige Pius Schwizer freute sich über seinen zweiten Sieg, stellte aber auch in Aussicht, er werde „dranbleiben“: „Wenn’s läuft, dann läuft’s. Die Konkurrenz ist hart hier, aber meine Pferde springen gut!“

Ohne Fehler und in 61,07 Sekunden setzten Schwizer und seine neunjährige KWPN-Stute About A Dream v. Clinton sich gegen den Rest des Feldes durch. Insbesondere die Konkurrenz aus Deutschland war den beiden auf den Fersen.

Allen voran Denis Nielsen und sein zwölfjähriger DSP-Hengst Cashmoaker (v. Calido). Das Paar, das dieses Jahr schon in Hagen und Dortmund siegreich gewesen war, fegte heute in der zweitschnellsten Zeit von 61,37 Sekunden durch den Parcours.

Dritter wurde Marcus Ehning mit Comme il faut. Der Westfalen-Hengst, mit dem Ehning dieses Jahr unter anderem beim Nationenpreis-Finale in Barcelona am Start gewesen war, war genau eine hundertstel Sekunde schneller als Vivaldi des Meneaux unter Frankreichs Olivier Robert. Bei 62,08 Sekunden stoppte Ehnings Zeit. Der Chippendale Z-Sohn des Franzosen kam nach 62,09 Sekunden ins Ziel – knapper geht’s nicht.

Weitere deutsche Platzierte

Fünfter wurde ähnlich knapp Philipp Weishaupt im Sattel der Diamant de Semilly-Tochter Asathir, die ihn vor kurzem im Großen Preis von Helsinki zum Sieg verhalf. Bei ihr fehlten zwei hundertstel Sekunden auf das drittplatzierte Paar.

Noch drei weitere Deutsche waren unter den Platzierten, so auch die beiden Weltmeisterinnen Simone Blum und Alice. Den Sturz in Verona haben sie offenbar gut überstanden. Heute fegte die Askari-Tochter mit gewohnter Sicherheit ohne Hindernisfehler und in 63,10 Sekunden auf den neunten Rang.

Das Nachsehen hatten die Sieger im Großen Preis von Oldenburg, Mario Stevens und sein selbst gezogener Lord Pezi-Sohn Landano – Platz zehn nach einer 63,22 Sekunden-Runde.

Auf Rang zwölf war auch Christian Kukuk mit dem Oldenburger Lordanos-Sohn Lacasino noch im Geld.

Anders der direkt dahinter rangierende Maurice Tebbel auf WM-Pferd Don Diarado. Zwar blieb der rheinische Diarado-Sohn ohne Abwurf, aber mit seinen 63,92 Sekunden war er genau einen Platz aus den Schleifenrängen raus.

Fehlerfrei sprangen auch Hans-Dieter Dreher und Embassy II, Ludger Beerbaum mit Cool Feeling, Felix Haßmann im Sattel von Chaccinus sowie Christian Ahlmann mit Arac du Seigneur Z.

Cool Feeling ist übrigens recht neu im Stall von Ludger Beerbaum. Mitte September war Madeleine Winter-Schulze als Besitzerin des zehnjährigen Rheinländers v. Cornado-Lancer II eingetragen worden. Zuvor ging er unter dem Kanadier Ben Asselin, der mit ihm z.B. Sechster im Großen Preis von Oldenburg 2017 geworden war.