Sunshine Tour: Der Vogel lässt das siegen nicht

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Richard Vogel und Colour My Life bei der Sunshine Tour. (© MOISES BASALLOTE FOTOGRAFIA)

Die Sunshine Tour im spanischen Vejer de la Frontera geht in die nächste Runde. Mit einem Ausrufezeichen ist Richard Vogel in Woche vier gestartet!

Gleich heute Vormittag gewann der 23-Jährige ein Zwei-Phasen-Springen der mittleren Tour über 1,40 Meter. Gesattelt hatte Richard Vogel in dieser Prüfung den elfjährigen Schimmel Colour My Life, einen Sohn des belgischen Hengstes Cicero Z. Es war der zweite gemeinsame internationale Sieg für das Paar, Ende 2020 waren die beiden bereits in Lier erfolgreich. Richard Vogel hatte aber noch ein zweites Eisen im Feuer! Auf der achtjährigen Stute Stardust Degli Assi belegte er zusätzlich Rang drei.

Platz zwei ging mit Christopher Burton an einen Reiter, der schon olympisches Mannschaftsbronze gewonnen hat – allerdings in der Vieseitigkeit. Dass der Australier aber auch im Parcours eine echte Gefahr für die Konkurrenz ist, stellte er heute mit dem Holsteiner Caliber Royale unter Beweis.

Auch die wichtigste Prüfung des Tages, ein Zwei-Phasen-Springen der großen Tour, ging an Richard Vogel. Auf dem neunjährigen Nabab de Reve-Nachkommen Morton v’t Merelsnest blieb er in der zweiten Phase nicht nur fehlerfrei, sondern war auch fast drei Sekunden schneller unterwegs als der Rest. Katharina Offel wurde mit Elien Zweite vor dem Japaner Toshiki Masui mit Elstar.

Die Plätze elf bis 13 gingen ebenfalls an das Team aus Dagobertshausen, das wir übrigens im St.GEORG 2/2021 (hier versandkostenfrei bestellen) besucht haben. Auf dem Holsteiner Never Walk Alone landete Richard Vogel vor David Will auf Carthage und Nicola Pohl auf Freestyle.

Alle Ergebnisse von der Sunshine Tour finden Sie hier.

Turniere trotz Herpes-Ausbruch?

Anfang der Woche hatte der Weltreiterverband FEI nach dem schweren Herpes-Ausbruch in Valencia beschlossen, bis zum 28. März sämtliche Turniere in zehn europäischen Ländern zu canceln. Das Turnier in Vejer de la Frontera sowie weitere Touren dürfen jedoch weiterlaufen. Damit wolle man verhindern, dass alle Pferde auf einmal die Turnierplätze verlassen und gleichzeitig vor Ort sogenannte „Bubbles“ bilden. Es dürfen allerdings keine neuen Pferde anreisen und die Turniere dürfen nur so lange stattfinden, wie es keine EHV-1-Fälle gibt.

Die Serien, die aktuell in Vejer de la Frontera (ESP), Vilamoura (POR), San Giovanni und Gorla Minore (beides ITA) laufen, müssen sich an strenge Gesundheitsvorsorgeprotokolle halten und haben zusätzliche FEI-Tierärzte vor Ort. Das Turniergelände verlassen dürfen nur Pferde, die ein offizielles Attest haben, dass sie gesund sind. Pferde, die die Turniere ohne ein solches Dokument verlassen, werden gesperrt. Zudem sei es illegal, ein Pferd ohne eine offizielle Gesundheitsbescheinigung zu transportieren.

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