Valence: Kent Farrington macht Kasse

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Kent Farrington mit Gazelle, Sieger im Großen Preis beim CSI5* von Valence 2017. (© RB Presse)

In den vergangenen Jahren machten die Franzosen den CSI5*-Großen Preis von Valence unter sich aus. Dieses Jahr siegte die Nummer eins der Welt aus Übersee.

Wieder einmal war der US-Amerikaner Kent Farrington der Schnellste. Die beiden haben dieses Jahr einen echten Lauf. Erst vor rund einem Mona hatte Kent Farrington mit der elfjährigen BWP-Stute v. Kashmir van Schuttershof den Großen Preis des Fünf-Sterne-Turniers von Spruce Meadows gewonnen (wo auch Philipp Weishaupt gut platziert gewesen war). Darüber hinaus gab es während der mehrwöchigen Serie noch einen weiteren Sieg und einen dritten Platz für die beiden auf dem berühmten Platz vor den Toren Calgarys. Im Mai waren sie noch in Europa unterwegs gewesen und siegten unter anderem in der Global Champions Tour-Etappe von Madrid.

Jetzt im französischen Valence war es mal wieder an der Zeit, Kasse zu machen. Mit einer von sechs fehlerfreien Runden im elfköpfigen Stechen und der absoluten Bestzeit von 35,32 Sekunden verdienten die beiden 75.000 Euro.

Irland vor Kanada

Zweiter wurde mit einer 36,40 Sekunden-Runde im Stechen der Ire Shane Breen im Sattel des zehnjährigen Hannoveraner Hengstes Laith v. Lord Z. Der hatte schon einige Reiter von der grünen Insel. Seine ersten internationalen Einsätze hatte er 2013 mit Michael Hutchinson im Sattel. 2015 wechselte er zu Marion Hughes, die ihn bis Anfang dieses Jahres hoch erfolgreich ritt. Kurzzeitig übernahm dann Michael Pender den Beritt, ehe dann Mitte des Jahre Shane Breen in den Sattel des Hengstes stieg, der in arabischem Besitz ist.

Platz drei ging an Kanadas Eric Lamaze, nicht im Sattel von Superstute Fine Lady, sondern auf dem Rheinischen Caretino-Sohn Coco Bongo. Hier stoppte die Uhr nach 37,01 Sekunden.

Niklas Krieg bester Deutscher

Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht lieferte der Shooting Star 2016, Niklas Krieg mit seiner Weltcupstute Carella. Die 13-jährige Holsteiner Clearway-Tochter wurde mit der zweitschnellsten Vier-Fehler-Runde im Stechen (38,87 Sekunden) Achte.

Für die beiden weiteren deutschen Starter, Marco Kutscher auf Conte Bellini und Christian Ahlmann mit Colorit, war das Springen bereits nach dem ersten Umlauf beendet. Sowohl bei Kutschers 14-jährigem Cornet Obolensky-Sohn als auch bei Ahlmanns gleichaltrigem Württemberger v. Coriano fiel eine Stange.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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